Drittligist Menden dominiert am Ende heftig die SuS-Handballer

Drittligist Menden dominiert am Ende heftig die SuS-Handballer

Handball-Testspiel: SuS Oberaden – SG Menden Sauerland Wölfe 20:36 (10:16). Es sollte ein Handball-Spiel sein mit dem Charakter einer Aufstiegsfeier, man wollte Dankeschön sagen den Fans für die Unterstützung in der letzten Aufstiegs-Saison. So hatte es man sich von Oberadener Seite vorgestellt. Doch Stimmung wollte am Freitagabend in der Römerberg-Sporthalle nicht so recht aufkommen, auch wenn es 50 Liter Freibier gab. Zu dominant stellte sich einerseits der Drittligist aus Menden vor und andererseits blieben die Gastgeber sportlich vieles schuldig. SuS-Spielertrainer Alex Katsiginannis war jedenfalls überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Gut, es fehlten einige Akteure“, so der Trainer in seiner abschließende Spielbetrachtung, „aber in punkto Einstellung  in der 1. und 2. Halbzeit komplett, Geschwindigkeit, Präzision und Timing hatte uns der Drittligist einiges voraus. Das hat man deutlich gesehen.“ In  der ersten Viertelstunde war seine Mannschaft noch in etwa auf Augenhöhe, was der Spielstand von 7:8 unterstrich. Doch schon zur Halbzeit war Menden auf sechs Tore davon gezogen und nach 42 Minuten betrug der Torabstand bereits zehn – am Ende 16. „Das Endergebnis ist ein bisschen heftig ausgefallen“, sieht Katsigiannis noch viel Arbeit, die bis zum Saisonstart zu tun ist. Einzig Fabian Lauber zeigte sich spiel- und torfreudig. Gefallen hat dem Trainer ganz und gar nicht die 5:1-Deckung. „Die schnellen Mendener in den Mitte haben uns ganz schon durcheinander gewirbelt.“

Zum Stand der Saisonvorbereitung befragt erklärte Alex Katsigiannis, dass man im Moment noch nicht da ist, wo man gerne hin möchte. „Das müssen wir derzeit auch noch nicht“, schränkte „Katze“ ein, „wichtig ist, dass wir zum ersten Spieltag fit sind.“  Ein bisschen mehr an Leistung gegen Menden hätte er sich aber doch gewünscht. Tim Fehring wird auch weiterhin beim SuS aushelfen mit einem Zweitspielrecht, das Erstspielrecht hat er bei einem Landesligisten in Hannover, wo er beruflich tätig ist.

Menden musste den Sieg in der Römerberg-Sporthalle teuer bezahlen: Torhüter Matthias Kohl hat sich beim Testspiel vermutlich einen Riss der Achillessehne zugezogen und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus transportiert. Zu gefallen wusste indes der Bergkamener Florian Schöße in Diensten der Mendener, der zu zahlreichen Torerfolgen  kam.

SuS Oberaden: Makus, Klepping; B. Stennei 3, P. Stennei 1, Lauber 9/4, Noe 1, Braach 2, Fehring 2, Roßfeldt, Wagner, Macherski 1, Herold 1, Holtmann, P. Schuchtmann.

Bild: Der Oberadener Nico Wagner (Mitte) beim Torwurf, scheiterte aber am überragenden Mendener Torhüter „Matze“ Wolf, der später verletzt ausscheiden musste.

 

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