Drei Spiele zu viel für den Rumpfkader

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Drei Spiele zu viel für den Rumpfkader

Der total chaotische Spielplan für die Pokalrunde sorgte dafür, dass man gleich der Mal am Wochenende l ran müsste binnen 50 Stunden. Nach den beiden Erfolgen gegen Neuwied (10:3)  und in Herford (5:4) fehlten gegen Spitzenreiter Herne dem Königsborner JEC, dem nur zwei Reihen zur Verfügung standen, die Kräfte und man verlor mit 1:6.
Das Spitzenspiel vor knapp 500 Zuschauern blieb seinem Namen nur im ersten Drittel gerecht. Hier kam es zu Torchancen auf beiden Seiten. 2:0 hieß es nach dem ersten Drittel für den Gast aus Herne. Im zweiten Drittel rutschte das Spiel dann den Unparteiischen aus der Hand, es kam zu Fouls und Provokationen auf beiden Seiten. Allen voran – wie schon im Hinspiel – Finne Miettinnen. Der Stürmer sorgte mit einer Show-Einlage zunächst dafür, dass Tim Schneider mit einer Spieldauer in der 39. Minute das Eis vorzeitig verlassen musste, in der 41. hielt er sich nach einem Check von Marc Polter so schwer verletzt ins Gesicht, dass auch dieser mit einer 2+10-Minutenstrafe hart bestraft wurde. Beide Male konnte Miettinnen jedoch Sekunden später weiterspielen. Aber auch die Bulldogs zeigten sich rustikal und sammelten teils unnötige Strafen. Herne nutzte die Überzahl-Situation und baute die Führung aus. Daniel Roosen blieb der Ehrentreffer beim 1:6 vorbehalten.
Mit zehn Siegen und 29 Punkten hat der KJEC den Klassenerhalt so gut wie. Die Bulldogs stehen durch den Sieg gegen Herford derzeit auf Platz zwei und können diesen auch aus eigener Kraft halten. Mit einem Erfolg am kommenden Freitag gegen den Fünften aus Neuss kann der Klassenerhalt nur noch theoretisch genommen werden. Das nächste Heimspiel der Bulldogs findet am Sonntag, 24. Februar, um 18:30 Uhr statt – zu Gast sind dann die Dinslakener Kobras.

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