Thorsten Schwarz trifft Max Rauffer

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Allgemein/Wintersport: Wie einst Max Rauffer bei seiner Siegesabfahrt 2004 im Weltcuprennen in Gröden raste auch Dr. Thorsten Schwarz (im Bild li.), Mannschaftsarzt und Altherrenkicker der SpVg. Holzwickede, diese berühmte  Skipiste herunter.

Der „Doc“, wie er allgemein beim HSV genannt wird, weilte auf einem internationalen Sportmedizin-Kongress in Wolkenstein-Gröden in  Südtirol. Dort lernte er den früheren deutschen Skirennfahrer Max Rauffer kennen. Klar, dass man sich auch zum Skifahren verabredete. „Ich bin mit ihm exakt diese Weltcup-Abfahrtsstrecke heruntergefahren“, erzählte er und war beeindruckt. „Unglaublich für mich als guten Hobby-Skifahrer, wie diese Teufelskerle diese Strecke herunterrasen.“

In weiteren Gesprächen erfuhr Thorsten Schwarz von Max Rauffer, dass er  früher auch ein hervorragender Fußballer war, der sich in der Jugend zwischen Ski und Fußball entscheiden musste, ähnlich wie Bastian Schweinsteiger.  Rauffer hat sich dann für das Ski fahren entschieden.

In seiner Karriere  musste der frühere mehrfache Deutsche Meister Max  Rauffer einige schwere Verletzungen überstehen, wie zum Beispiel Kreuzbandrisse, Meniskusrisse, einen Schienbeinkopfbruch und sogar Wirbelsäulenbrüche. Er habe sich jedoch immer wieder mit eisernem Willen in die Weltspitze zurück gekämpft. Dr. Schwarz: „ So erzählte mir Max auch, dass neben der körperlichen Wiederherstellung es auch umso wichtiger war, den Kopf wieder frei zu bekommen für sportliche Höchstleistungen.“  Und genau  das fand  der Holzwickeder Sportmediziner, der in Bochum in einer Gemeinschaftspraxis  tätig ist, so bemerkenswert und vor allem nachahmenswert für Menschen, die ähnlich verletzt wieder „auf die Beine kommen“ wollen.

 

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