Doppelstars Kevin Krawietz und Andreas Mies besuchen Kinder- und Jugendzentrum im Klinikum Bethel

„Es ist schön, den Kids eine Freude machen zu können“ – Neue 10.000-Euro-Spende des ATP 500er-Turniers – „Nachhaltige Partnerschaft“ gewürdigt

Tennis: Sie schrieben Autogramme für jedes Kind mit persönlicher Widmung, sie stellten sich immer wieder für Gruppenfotos und Selfies auf und sie beantworteten die Fragen der jungen Patienten ebenso einfühlsam wie schlagfertig. Kurzum: Kevin Krawietz und Andreas Mies, die deutschen Doppelkönige der French Open, hinterließen auch bei ihrem Besuch im Kinder- und Jugendzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld einen mächtig sympathischen, beeindruckenden, menschlich gewinnenden Eindruck. „Es ist schön, dass wir hier so nett empfangen werden“, sagte der 28-jährige Kölner Mies. „Aber wir freuen uns noch viel mehr, dass wir den Kids eine Freude machen können. Es ist wichtig, nie den Blick für die Dinge zu verlieren, die noch viel bedeutender sind als Tennis.“

Es sei eine „Herzensangelegenheit“, diesen Besuch in Bethel zu unternehmen, erklärte Krawietz (27). „Es ist auch eine Ehre, dass wir hier sein dürfen.“ Krawietz und Mies hatten natürlich auch Geschenke mitgebracht, zur großen Freude der Kinder verteilten sie die beliebten „Gerry Berry“-Maskottchen in Miniaturausgabe. Doch das besondere Geschenk war ein Original-T-Shirt vom French Open-Sieg – mit Autogrammen der beiden Champions und dem Datum des historischen Triumphs (8/6/19).

Das Evangelische Kinderzentrum Bethel und das ATP 500er-Turnier in Halle verbindet eine Partnerschaft schon über knapp anderthalb Jahrzehnte. „Das Turnier war sich immer seiner sozialen Verantwortung in der Region bewusst und hat gerade Bethel stets gern unterstützt“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber während des Besuchs am Montagmorgen. Er überreichte an Dr. Maren Thäter, die Vorsitzende Geschäftsführerin des Klinikums, und an Dr. Hans-Georg Bresser, den Leitenden Oberarzt der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin, eine 10.000-Euro-Spende für die Ausrüstung des Kinderzentrums im Bereich der Atemtherapie.

Insgesamt spendeten die Turnierverantwortlichen der 27. NOVENTI OPEN bisher 285.000 Euro, unter anderem für die Modernisierung von Zimmern und einer Gemeinschaftsküche sowie in den vergangenen Jahren für die Infrastruktur des Schlaflabors. Zuletzt wurde 2018 ein Gerät angeschafft, das eine umfassende Diagnostik von verschiedensten Erkrankungen der Atemwege bei Kindern aller Altersstufen erlaubt. „Es ist eine große Hilfe, diese nachhaltige Unterstützung zu bekommen. Sie sind zu unserem Glück immer an dieser Partnerschaft drangeblieben“, erklärte Dr. Bresser.

Die finanzielle Unterstützung des Turniers werde inzwischen schwerpunktartig für Therapiemaßnahmen genutzt, so Geschäftsführerin Dr. Maren Thäter. „Zuvor konzentrierten wir uns auf die Diagnostik.“ Nun wolle man die Ausrüstung um ein mobiles Beatmungsgerät mit Turbinentechnik ergänzen. Frau Dr. Thäter betonte, es sei „wunderbar, dass sich die beiden neuen Sterne am deutschen Tennishimmel“ Zeit für diesen Besuch genommen hätten: „Das ist hier auch ein besonderer Moment für uns.“ Sie erinnerte auch noch einmal an die letzte Visite von Weltstar Roger Federer in Bethel: „Unsere Gemeinschaftsküche trägt seinen Namen. Er ist sozusagen ständig präsent.“

Bildzeile: Patientin Emilia demonstriert die Funktionsweise eines Geräts, das die schonende Diagnostik von Erkrankungen der Atemwege bei Kindern und Jugendlichen ermöglicht. Interessierte Beobachter sind von links: Kevin Krawietz, Turnierdirektor Ralf Weber, Schwester Martina aus der Kinder- und Jugendklinik, Andreas Mies, die Vorsitzende Geschäftsführerin Dr. Maren Thäter und Leitender Oberarzt Dr. Hans-Georg Bresser / Foto © NOVENTI OPEN/HalleWestfalen

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