DM-Silber und Bronze für Gisela Sieben

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DM-Silber und Bronze für Gisela Sieben

Zeitgleich mit den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Dortmund traten über 1000 Senioren zu ihrer DM in Düsseldorf an. Sechs Athletinnen des TV Unna starteten dort und kehrten mit gemischten Erfahrungen zurück.

Erfolgreichstes Teammitglied war Gisela Sieben (W60//Bild). Schon im Januar hatte sie ihre Bestform unter Beweis gestellt, als sie Westdeutsche Meisterin im 60m-Sprint wurde. Bei den Deutschen Meisterschaften holte sie nun Bronze mit 9,84 Sekunden – auf die Hundertstel genau die Siegerzeit von den „Westdeutschen“. Nach diesem gelungenen Auftakt startete Sieben auch auf der 200m-Distanz. Zunächst skeptisch, ob das verletzte Knie halten würde, musste sie dann erstaunt feststellen, dass es besser lief als gedacht. Mit 34,30 Sekunden wurde es die Silbermedaille. Die Vizemeisterin kam damit nah an ihre Bestzeit vom letzten Sommer, als sie Fünfte bei den Deutschen Meisterschaften wurde.

Für Anja Apel (W35) würden die Medaillen-Ränge härter zu erreichen sein als im Jahr zuvor, wie ein Blick auf die Meldeliste zeigte. Doch im Hochsprung gelang Apel mit 1,45m das gleiche sehr gute Hallenergebnis wie im letzten Jahr. Damals reichte es für Bronze, dieses Jahr wurde es der undankbare vierte Platz. Im Hürdenlauf holte die Deutsche Meisterin des Vorjahres Bronze, war aber mit der Zeit von 10,41 Sekunden nicht zufrieden. Nach einem gelungenen Start kam sie nach der ersten Hürde aus dem Tritt und fand nicht wieder in ihren druckvollen Lauf zurück.
 
Neue Bestzeit für Claudia Schulte
Über 60m-Sprint hatte sich erstmalig Claudia Schulte (W40) für die DM qualifiziert. An ihrem Geburtstag erreichte sie ihr Ziel: Eine neue persönliche Bestzeit mit 9,03 Sekunden. Dass sie mit dem neunten Platz den Einzug ins Finale knapp verpasste, trübte ihre Freude nicht.

Die 4x200m-Staffel mit Claudia Schulte, Ute Fischer, Sylvia Schlotmann und Dagmar Lütge allerdings fuhr enttäuscht nach Hause. Sie hatte bei einem der Wechsel gepatzt und wurde wegen Überlaufens des Wechselraums disqualifiziert. Dass die gelaufene Zeit knapp unter der bisherigen Bestleistung lag, war dabei ein schwacher Trost.

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