Dietmar Wurst und Toni Tuklan spielen in Nigeria Weihnachtsmann und wollen das Projekt „Glücklich geht einfach“ zu Ende bringen

698

Fußball: Das Projekt des SuS Rünthe und Toni Tuklan „Glücklich geht einfach“ – Sportartikel für Afrika – wird über Weihnachten zu Ende gebracht. Toni Tuklan und SuS-Vorsitzender Dietmar Wurst werden vom 22. Dezember bis zum 2. Januar nach Nigeria reisen, um dann den Container zu öffnen und die gesammelten Trikots und Sportartikel endlich zu verteilen.

Schon im September sollten die über 20.000 Sportartikel-Spenden, die in einem Container nach Nigeria bereits verschifft wurden, verteilt werden. Dietmar Wurst und Toni Tuklas waren bereits vor Ort. Allerdings blieb der Container im Hafen und die Behörden brauchten mehr Zeit als man gedacht und gehofft hatte. Wurst: „Wir mussten leider wieder abreisen, ohne unser Ziel  erreicht zu haben. Nun wollen wir Weihnachtsmann spielen. Es sollte alles geregelt sein und wir können die Sachen in vielen Dörfern in der Umgebung von Asaba, der Landeshauptstadt von Delta State, verteilen.“

Dort laufen über Weihnachten einige „Dorf-Turniere“, die wollen Toni Tuklan und Dietmar Wurst besuchen und die Schuhe, Trikots, Bälle endlich an das Ziel bringen. „Die Verspätung tröstet, da wir nun zu einem christlichen Fest etwas Gutes tun können“. Und der SuS-Vorsitzende weiter: „Für mich persönlich ist der Zeitpunkt auch klasse, da es mein erstes Weihnachten ohne meine Eltern ist. Da auch keine Familie oder Kinder da sind, ist es so sehr schön, zu diesem Zeitpunkt Kinder und (teilweise) bitterarme Leute glücklich zu machen und ein Zeichen zu setzten.“

Vor rund sechs Wochen wurde die Aktion des SuS Rünthe „Glücklich geht einfach“ bei dem Sport Oscar „Sterne des Sports“ mit dem 3. Platz auf Landesebene ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm die Radsport-Olympiasiegerin Mieke Kröger vor. Am Sonntag wurde sie mit ihren Teamkolleginnen von den Sportjournalisten mit deutlichem Vorsprung zur „Mannschaft des Jahres 2021“ gekürt. Dazu gratuliert Dietmar Wurst: „Absolut verdient“, sein Standpunkt, „vor allen Dingen, weil sie sehr sympathisch und bodenständig ist. Gerade als Mensch.“

Bildzeile: Dietmar Wurst und Toni Tuklan waren bereits im September in Nigeria vor Ort, um die gespendeten Sportartikel zu verteilen. Da hatten die Behörden noch kein „grünes Licht“ gegeben. Jetzt soll es über Weihnachten klappen / Foto SuS.

 

Vorheriger ArtikelJulia Ritter startet mit 17,41 Meter in die Hallensaison
Nächster ArtikelJan von Boenigk bleibt ein „Westfale“

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.