Die vier Kaiserauer Wechsel nach der Pause wirken sich positiv aus – Ausgleich und Siegtreffer

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Fußball-Landesliga: SuS Kaiserau – SV Hilbeck 3:2 (1:2). Als wenn die Kaiserauer Betreuer es geahnt hätten. Sie schleppten nach der Pause alkoholfreies Bier an. Das Siegerbier, wie sich später herausstellte. Dieses Siegerbier tranken die Spieler dann auch nach Spielschluss voller Genuss. 3:2 gewonnen, der erste Sieg war Grund genug dafür. Der erste Dreier und sofort machten die Schwarz-Gelben einen Sprung vom Abstiegsplatz ins gesicherte Mittelfeld auf Tabellenrang sechs.

Nach dem Sieg sah es nach den ersten 45 Minuten allerdings noch nicht aus. Hilbeck ging mit einem 2:1 in die Pause. Sie nutzten zwei Fehler der Kaiserauer Abwehr. Beim 1:2, „ein Ping-Pong-Tor“, wie es Jörg Lange bezeichnete, bekam die Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Fünfmeterraum raus. Kopfball abgewehrt, ein zweiter Kopfball auf das Kaiserauer, wieder abgewehrt und der dritte saß zum 1:2. Zwischenzeitlich hatte Michael Seifert seine individuelle Klasse aufblitzen lassen – „Seife“ startete 20 Meter vor dem gegnerischen Tor seinen Sololauf, ließ alle Hilbecker Gegenspieler alt aussehen und vollendete aus halblinker Position seine Glanztat. Ein sehenswerter Treffer. Gemessen an den sich bietenden Chancen hätten die Gastgeber sogar zur Pause führen müssen. Es kam anders, die ersten 45 Minuten endeten eben mit der Führung für Hilbeck.

Nach der Pause stand die Kaiserauer Abwehr besser, ließ kaum noch etwas zu und hatte mehr zuzusetzen als die Gäste. Nicht zuletzt durch die vier Einwechslungen. Tom Schulz gelang der 2:2-Ausgleich und Marcel Friede vollendete eine Manka-Vorlage zum 3:2. Damit war das Spiel gewonnen, der Jubel bei Schwarz-Gelb im Flutlichtschein riesengroß – und das Siegerbier schmeckte.

SuS-Trainer Jörg Lange: Wie schon gegen Welper hatten wir nach hinten heraus Vorteile und haben die auch mit zwei Toren unterstrichen. Entscheidend waren wohl die vier Wechsel nach der Pause, die für den Umschwung gesorgt haben. Das 2:2 hat uns noch einmal einen Push gegeben und fünf Minuten später haben wir den Siegtreffer machen können. Da haben wir uns für unsere Leistung belohnt. In den Schlussminuten wurde es noch einmal hektisch. Der erste Sieg und natürlich große Freude bei uns.“

SuS: Beßmann, Wagner (51. Weßelmann), Steffen, Barry, Stöwe, Aktas (46. Friede), Schulz, Seifert (67. M. Schuster), Schriefer, Stender (67. Manka), T. Milcarek.
SVH: Rennert, Rosenkranz, Danne, Peppersack, Schröder, Hünnies, Odzak. Al Hasan, Hartmann, Beste, Kutzka; Ferro.
Tore: 0:1 (20.) Schröder, 1:1 (31.) Seifert, 1:2 (34.) Peppersack, 2:2 (76.) Schulz, 3:2 (81.) Friede.

Bildzeile: SuS-Schlussmann Lukas Beßmann sitzt enttäuscht auf dem „Hosenboden“, er hatte Sekunden vorher das 0:1 kassiert. Insgesamt lieferte er eine ganz solide Leistung ab und war mit ein Garant für den 3:2-Sieg seiner Mannschaft

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