Die ganze Landesliga blickt am Samstag gebannt nach Heeren zum Topspiel

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Handball Landesliga: Die ganze Liga wird am Samstag gebannt nach Heeren blicken, wo der „Kampf der Giganten“ stattfindet und sich schon entscheiden kann, wer die Saison als Meister beenden wird. Die TuRa-Reserve muss unbedingt punkten, um nicht auf einem Abstiegsplatz in den letzten Spieltag zu gehen.

 HC Heeren – TuS Bommern (Samstag, 19 Uhr). In einer vermutlich ausverkauften Halle treffen die beiden unbestrittenen Topmannschaften der Landesliga aufeinander. Die Ausgangslage ist klar: gewinnt der Gast aus Bommern steht er vor dem letzten Spiel als Meister fest. Bei einem Unentschieden wäre die Entscheidung vertagt, aber der Vorteil läge beim TuS Bommern. Gewinnt der HC Heeren mit mehr als fünf Toren Unterschied würde ihm im letzten Spiel ein Unentschieden in Hattingen reichen. Am Samstag trifft auf jeden Fall der beste Angriff (HCH: 834 Tore) auf die beste Abwehr (Bommern: 520 Tore). „Bommern hat eine exzellente Deckung mit großen Leuten“, weist Trainer Kai Harbach auf die Stärke des TuS hin. „Wir müssen die ans Laufen bringen. Wenn wir nicht gnadenlos ins Tempo kommen, haben wir keine Chance.“

Die Mannschaft von Trainer Ingo Brebach ist gespickt mit Spielern mit Drittliga-Erfahrung: So Rückraumspieler Thomas Hitzemann, Spielmacher Marius Jung, Kreisläufer Andreas Buchholz und Torhüter Matthias Kilfitt. Dazu kommt noch der Ungar Tibor Sipos, der in seinem Heimatland in Debrecen in der ersten Liga spielte. „Da gibt es einige Spieler, die eine Partie ganz alleine entscheiden können“, ist sich Harbach sicher. Er kann bis auf seine Langzeitverletzten alle Spieler einsetzen. In der Vorrunde verlor der HC Heeren in Witten mit 20:24. Seitdem ist der HC Heeren unbesiegt.

HCT-Reserve zum Siegen verdammt

 HSV Herbede – HC TuRa Bergkamen II (Samstag, 19.30 Uhr; Horst-Schwartz-Sporthalle, Vormholzer Ring 56, 58456 Witten). Fast schon zum Siegen verurteilt ist der HCT II am Samstag beim Tabellenneunten in Herbede, will er nicht auf den vorletzten Platz abrutschen, zumal beide Konkurrenten (Hamm III und Gladbeck II) vor machbaren Aufgaben stehen. „Alle wissen, um was es in dem Spiel geht“, ist sich Trainer Ralf Schnittker sicher. „Zwei Punkte sind einfach Pflicht.“ Die Mannschaft hat, wie er berichtet, in dieser Woche gut trainiert und befindet sich spielerisch auf Augenhöhe mit dem HSV. Ob noch eine weitere Leihgabe aus der Ersten neben Robin Webers eingesetzt werden kann, wird sich noch entscheiden. In der Vorrunde wurde die Wittener klar mit 29:20 besiegt.

Bild: In der ausverkauften Heerener Sporthalle empfängt der HC Heeren zum vorentscheidenden Meisterduell den Spitzenrerter TuS Bommern.

 

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