Dicke Brocken zum Jahresabschluss

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Handball-Verbandsliga: Sowohl der SuS Oberaden als auch der HC TuRa Bergkamen haben im letzten Spiel des Jahres zwei dicke Brocken zu bewältigen. Zwei vor der Saison als Topfavoriten gehandelte Teams sind die Gegner. Dabei darf der SuS Oberaden gegen den RSVE Siegen auf heimischem Parkett antreten, während der HC TuRa Bergkamen zum ASV Senden reisen muss.

SuS Oberaden – RSVE Siegen (Samstag, 19.45 Uhr). „Vom Papier her ist Siegen eine der stärksten, wenn nicht die stärkste Mannschaft der Liga“, so die Einschätzung von Oberadens Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis. Zu diesem Urteil kommt er, weil Siegen „so viel Erfahrung in höheren Klassen vorweisen kann, wie keine andere Mannschaft.“ Siegen verfügt über einen zwar kleinen, aber dafür qualitativ hochwertigen Kader für alle Positionen.
„Die Liga ist so ausgeglichen, da kann man auch gegen Siegen etwas mitnehmen.“ Dafür ist aber eine andere Leistung nötig, als die gegen Schalke in den letzten Minuten. „Auszeiten wie gegen Schalke können wir uns gegen Siegen nicht erlauben. 22 Gegentore in einer Halbzeit – da werden wir gegen Siegen keine Chance haben. Wir müssen bereit sein, den Kampf anzunehmen.“ Eines der Glanzstücke der Mannschaft aus dem Süden von NRW ist die offensive und aggressive 3:2:1- bzw. 5:1-Deckung. „Die wird nicht einfach zu knacken sein.“ Aber auch die Offensive um die Brüder Krause und Spielertrainer Alen Sijaric, ist bärenstark. „Da gibt es nur ein Schlagwort: Abwehrpower!“, fordert „Alex“. „Auf jeden Fall wollen wir mit einem Erfolgserlebnis und zwei Pluspunkten in die Winterpause.“

Personell wird sich nicht viel ändern. Die Ausfälle der vergangenen Woche sind auch an diesem Spieltag zu beklagen. Aus der zweiten Mannschaft rücken nur dann zwei Spieler nach, wenn Lauris Hajduk und Nico Mork weiter krank sein sollten. Dann sollen Hendrik Schuchtmann und Felix Krock den Kader verstärken.
So soll es dann mit fröhlichen Gesichtern in die anschließende Weihnachtsfeier gehen.

ASV Senden – HC TuRa Bergkamen (Sonntag, 18 Uhr Neue Halle (1) im Sportpark Senden, Bulderner Straße 13b, 48308 Senden). „Das wird eine harte Nuss“, ist sich Trainer Thomas „Tomek“ Rycharski sicher. Der ASV wurde von vielen als einer der Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg angesehen, befindet sich aber zurzeit nur auf Rang sechs mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Schalke. Die Mannschaft vom neuen Trainer Slawomir Cabon startete mit zwei Niederlagen in die neue Saison und gab im letzten Heimspiel gegen den Drittletzten aus Halingen einen Punkt ab.
„In der Mannschaft sind einige Spieler mit Oberligaerfahrung, die wissen wie Handball gespielt wird“, kennt „Tomek“ den Gegner genau. Sein Ziel ist es, zwei Punkte aus der Stever-Stadt mitzunehmen. „Dann überwintern wir auf dem dritten Platz.“
Personell geht die Mannschaft ein wenig auf dem Zahnfleisch. Pascal Terbeck ist angeschlagen und Niklas Sporbeck wird auf jeden Fall ausfallen. „Die Jungs brauchen ein wenig Entlastung. Ich bin froh, dass wir wenigstens keine Schwerverletzten haben“, so der Trainer weiter. „Vielleicht bringe ich ja auch meine Tasche mit“, deutet er an, selber noch ins Spielgeschehen aktiv einzugreifen.

RSV will das Jahr mit einem positiven Punktverhältnis beschließen

Handball-Landesliga RSV Altenbögge – DJK Westfalia Welper (Sonntag, 18 Uhr). Im letzten Spiel des Jahres empfängt der RSV den Tabellenzehnten aus Welper, der zwei Punkte weniger aufweist als die Mannschaft von Trainer Mike Rothenpieler. „Wir wollen das Jahr mit einem positiven Punktverhältnis beschließen, das bringt dann natürlich eine positive Stimmung.“ Gegen die robuste Westfalia muss der RSV allerdings dagegen halten, um dieses Ziel zu erreichen. „Außerdem dürfen wir die Fehler, die wir gegen Dolberg gemacht haben, nicht wiederholen.“ Besonders die Abwehr sollte dem Gegner nicht wieder so einfache Tore ermöglichen, wie das gegen Dolberg der Fall war.
Personell entspannt sich die Lage immer mehr. Lediglich Dominik Warias und Kai Kleeschulte fehlen weiter. Dominik Sürig wird seinen Saisoneinstand geben. Tino Stracke, der nach seiner Verletzung seinen ersten Einsatz in der vergangenen Woche hatte, wird nach Aussage von Rothenpieler nur eingesetzt, wenn es nötig ist.

Bild: Taktisch muss im Spiel gegen Siegen viele von Oberadener Bank kommen.

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