Der Saison-Rückblick: Heute mit dem SuS Kaiserau

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Fußball: Die Meisterschafts-Saison 2012/2013 gehört bereits der Vergangenheit an. Unser SKU-Team hörte sich aber noch einmal bei den Vereinen, Funktionären und Trainern um, wie sie die verflossene Punkterunde bewerten und welche Erkenntnisse sie daraus ziehen können. Wir setzen unsere Serie fort mit dem SuS Kaiserau und hier mit dem „alten“ Trainer Patrick Rakoczy (Bild).

„Allgemein heißt es, der TuS Ascheberg hat den SuS Kaiserau mit dem späten 1:1 in Eving zum Klassenerhalt verholfen. Das lasse ich nur bedingt gelten. Ich sage, wir haben uns selbst gerettet, weil wir vor dem Brackel-Spiel drei Siege in Folge gegen Wethmar, Ascheberg und Eving eingefahren haben. Dass wir uns am Ende noch selbst aus dem Abstiegssumpf gezogen haben, das spricht für den Charakter der Mannschaft.

Wir sind gut in die Saison gestartet, waren nach fünf Spielen ganz mit oben. Danach sind wir abgerutscht, weiter und immer weiter – bis in den Tabellenkeller. Wir waren den Abstiegsplätzen bedrohlich nah. Dass wir überhaupt in diese Situation gekommen sind, schreibe ich der mangelnden Konstanz, der Unerfahrenheit der Spieler und vor allem dem Verletztenpech zu. Bis zu 13 Leute aus dem Kader haben mir zeitweise gefehlt. Auch zeigte sich, dass man so gestandene Spieler wie Heptner und Bittner, die uns vor der Saison verlassen haben, nicht so ohne weiteres ersetzen konnte. Es gab zudem vereinsinterne Querelen, die Spuren hinterlassen haben. Ich will auch nicht verschweigen, dass einige Spieler die zunehmend prekäre Situation unterschätzt haben. Höhepunkt unseres Absturzes war die Niederlage beim VfK Weddinghofen. Das hätte uns nie und nimmer passieren dürfen und  steigerte noch die Nervosität im Team. Dann das Happy End.   

Ich glaube, es war ein sehr lehrreiches Spieljahr für den SuS Kaiserau, für die Spieler und auch für mich. Ich habe auch viel über die Charaktere einzelner Spieler gelernt. Auf wen man sich verlassen kann und auf wen nicht.

Dass ich beim SuS aufhören muss, hat mich schon getroffen. Ich hatte eine Zusage für ein zweites Jahr. Geplant war im ersten Jahr die Defensive zu stabilisieren und dann einen vernünftigen Spielaufbau zu kreieren. Weitere Fortschritte sollten im zweiten Jahr erzielt werden. Es kam anders.

Meinem Nachfolger Alex Berger wünsche ich viel Glück. Die Mannschaft hat Potenzial und sie wird in der neuen Saison deutlich weiter oben in der Tabelle stehen.“

Fortsetzung SV Langschede   

 

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