Der HCT TuRa will gegen den Meister alles reinwerfen

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Handball-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – SG Schalksmühle-Halver (Samstag, 18 Uhr). Es gilt. Nur nicht verlieren, wenigstens einen Punkt gegen Meister Schalksmühle muss der HC TuRa in der Friedrichsberg-Sporthalle behalten. Dann muss er auch gar nicht auf das Ergebnis in Ahlen, wo Mitkonkurrent HSE Hamm antritt, achten. Dann nämlich wäre man weiterhin Oberligist.

Doch es müssen erst einmal 60 Minuten vor heimischer Kulisse gespielt werden. Die werden es gewiss in sich haben, da muss man kein Prophet sein. „Wir müssen unsere Leistung bringen, alles reinwerfen“, so HCT-Trainer Jörg Rode (Bild), „und hoffen auch im letzten Saisonspiel auf die tolle Unterstützung unserer Fans.“ Viel wird auch davon abhängen, wie der Aufsteiger aus dem Sauerland auftreten wird. Wie stark er ist, zeigte sich vor Wochenfrist, wo die SG gegen HSG Hamm zur Pause mit acht Toren im Rückstand lag und am Ende die Partie noch mit sechs Treffern Vorsprung für sich entscheiden konnte. Jörg Rode ist sich der Stärke des Gegners bewusst. Im Hinspiel hielt TuRa bis zur Pause gut mit, führte gar 15:14, hatte dann aber schwache zehn Minuten und verlor.

Die Bergkamener haben in dieser Saison schon mehrfach bewiesen, dann man gegen alle Teams der Liga mithalten kann, teilweise auch nur knapp verloren hat. Das will man natürlich auch am letzten Spieltag unter Beweis stellen. Personell stehen alle Akteure aus dem Oberliga-Kader zur Verfügung. „Rycharski und Stratmann sind zwar etwas angeschlagen“, weiß Rode, „aber alle werden sich noch einmal voll reinhängen und dann können wir hoffentlich mit den Frauen und den Fans ein Erfolgserlebnis feiern.“

Was im Falle einer Niederlage und einem Sieg der HSE Hamm in Ahlen bei den TuRanern passieren könnte, darüber macht sich Jörg Rode (noch) keine Gedanken. „Ich hoffe, dass in Ahlen alles fair zugeht und wir den einen Punkt holen. Dann schaue ich erst auf morgen und die neue Saison.“

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