Der elfjährige Noah Ghiassi beeindruckt durch sein soziales Engagement – Spenden für das Westfälische Kinderzentrum

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Allgemein: Beeindruckend das soziale Engagement des elfjährigen Noah Ghiassi aus Unna, der in der Schülermannschaft des CVJM Billmerich Tischtennis spielt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, behinderte Kinder mit gesammelten Spendengeldern zu unterstützen.

Noah Ghiassis Engagement begann vor zwei Jahren mit der Aktion Kinder helfen Kinder und galt der finanziellen Unterstützung der Clowns, die schwer kranken Kindern beispielsweise im Westfälischen Kinderzentrums ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen etwas „Normalität“ bringen sollen. Dafür hat Noah auf viele Sachen verzichtet und zuletzt selbst 400 Euro dazu beigesteuert. Unterstützt wurde er dabei zu einem großen Teil dank des persönlichen Einsatzes von Professor Dr. Michael Tracz bei der letzten Champions Gala. Hier organisierte der Unnaer Unternehmer einen Roulette-Tisch in der Unnaer Stadthalle sowie einen professionellen Croupier, dessen Kosten er selbst übernahm. Zum anderen sammelte Noah zusätzlich auf der Gala mit seinen bereits bekannten Spendendosen durch seinen hartnäckigen Einsatz zusätzliches Geld. Insgesamt kam eine beachtliche Spendensumme von 1.821.64 Euro zusammen.

Spenden auch für die Forschung von Kinderonkologie

Dr. med. Ardeshir Ghiassi, Geschäftsführer des Centrum Vitae, medizinisches Versorgungszentrum GmbH in Dortmund übergab ebenfalls eine jährliche Spende für die Forschung von Kinderonkologie in Höhe von 2.500 Euro. Er berichtete von seinem persönlichen Einsatz als junger Assistenzarzt in der Onkologie. „Mir ist seitdem bewusst, wieviel persönlicher Einsatz und Verzicht in der Onkologie von allen Beteiligten  gefördert wird.“

„Ich möchte mit der jährlichen Spende nicht nur die Forschung unterstützen, sondern auch meine Dankbarkeit für den Einsatz aller Beteiligten der Kinderonkologie unter der Leitung von Professor Dr. Dominik Schneider kundtun“, so auch Dr. Ardeshir Ghiassi. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass es so eine spezialisierte Klinik für die Kinder gibt.“

Onkologische Patienten kommen über sechs bis neun Monate regelmäßig ins Klinikum. Die Kinder brauchen neben der medizinischen Behandlung auch eine psychosomatische Unterstützung, etwa durch die Kunst und Musiktherapie oder durch Geschwisterprojekte. Diese werden zu einem großen Teil aus Spenden finanziert.

Bildzeile:  Professor Dr. Dominik Schneider, Chefarzt und Leiter des Westfälischen Kinderzentrums, Noah Giassi mit Barbara Drewes, Leiterin Fundraising freuen sich über das Spendenaufkommen / Foto privat

 

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