Der eine Zähler verschafft den „Cobras“ ein wenig Luft am Tabellenende

Handball Verbandsliga: SuS Oberaden I – VfL Eintracht Hagen II 29:29 (16:15). Ein überragender Fabian Lauber und eine entsprechende Einstellung sorgten für den Punktgewinn gegen das Topteam aus Hagen. Dabei sah es kurz vor dem Ende danach aus, als würde die Drittligareserve aus der Vier-Flüsse-Stadt beide Punkte aus der Römerbergsporthalle mitnehmen. Der eine Zähler verschafft den „Cobras“ ein wenig Luft am Tabellenende.

Die erste Hälfte verlief bis zur 16. Minute (6:7) sehr ausgeglichen mit ständig wechselnden Führungen. Die Hausherren lagen sogar mit 6:4 in Front. Bis dahin gab es nur zwei grün-weiße Torschützen: Fabian Lauber (4) und Lukas Noe. Dann allerdings konnte sich der Favorit auf 8:11 absetzen. Der vor allen Dingen auch kämpferisch sehr starke SuS schaffte drei Minuten vor dem Seitenwechsel beim 12:12 wieder den Ausgleich und mit dem Pausenpfiff erzielte Niko Wagner die 16:15-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Hausherren beim 18:17 die letztmalige Führung. Durch eine Zeitstrafe und dem Auslassen von zwei Hundertprozentigen gelang es dem VfL, sich einen 23:20-Vorsprung herauszuarbeiten, wobei der Hagener Torhüter mehrmals stark reagierte. Acht Minuten vor dem Ende nahm Spielertrainer Mats-Yannick Roth beim Stande von 23:27 eine Auszeit, die aber zunächst keinen Erfolg zeitigte – im Gegenteil. Nach dem 28:23 für die Gäste schien es nur noch um die Höhe der Niederlage für die Heimmannschaft zu gehen. Aber auch bei diesem Spielstand wollten sich die Hausherren nicht geschlagen geben. Mit einer offenen Manndeckung setzte sie den VfL unter Druck. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten nutzte der SuS und durch Tore von Bastian Herold (3), Lauris Hajduk (2) und Lukas Noe (1) wurde der kaum noch für möglich gehaltene Ausgleich geschafft und der siebte Punkt unter Dach und Fach gebracht.

Entsprechend erschöpft, aber glücklich war natürlich der Spielertrainer nach der Partie: „Ich bin einfach erleichtert, dass es auch mal anders gegangen ist. Wir sind natürlich glücklich über den Punktgewinn, denn wir sind es eigentlich in den letzten Monaten gewohnt, dass wir ein solches Spiel am Ende dann auch verlieren. Es waren in diesem Spiel am Ende die Moral und auch ein wenig Glück, wobei ich vor allem den Kampfgeist hervorheben will und nicht den Glücksfaktor. In der zweiten Halbzeit haben wir Hagen zu einfache Tore werfen lassen. Hagen war zwar fünf Tore weg, aber ich verlange es einfach von der Mannschaft, diese Geschlossenheit zu zeigen. Der Punkt ist auf jeden Fall verdient. Ein Sonderlob geht heute an Fabian Lauber, der nicht nur die wichtigen Tore erzielte, sondern auch Verantwortung übernommen hat.“

SuS Oberaden I: Makus, Schäfer (bei einem Strafwurf); Lauber (11), Hajduk (2), Noe (3), Herold (7/1), Roth, Schichler (n.e.), Holtmann (n.e.), Wagner (5), Stock, Wegelin.

Bild: Fünffacher Torschütze für Oberaden war Nico Wagner (Mitte).

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