Cyclo-Cross-Rennen in Lünen am 2. Januar abgesagt

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Radsport: Die Veranstaltergemeinschaft RSC Werne, RSV Lippe Lünen, Sprinter Waltrop und RSV Unna hatte für den 02. Januar das Cyclo-Cross-Rennen in Lünen geplant. Doch so schnell, wie man sich zu dieser Veranstaltung entschlossen hatte, so schnell ist der Termin auch schon wieder gekippt worden. Angesichts der aktuellen Pandemielage gab es dann nur noch die eine Lösung: Unabhängig von der Entscheidung der Ordnungsbehörden wird auf das Rennen (zunächst) verzichtet.

„Die augenblickliche Entwicklung der Corona-Pandemie mit Auftreten der neuen Omikron-Variante hat uns die Situation neu bewerten lassen“, heißt es weiter in der Mitteilung auf der Homepage des RSV Unna. Aktuell sei es aus mehreren Gründen einfach nicht verantwortbar, eine große Sportveranstaltung mit Menschen aus ganz Deutschland zu veranstalten. Das liefe dem Gedanken der Kontaktvermeidung zuwider und könnte auch mit einem Hygienekonzept nicht gänzlich aufgefangen werden, so die Verantwortlichen.

Dazu kommt ein weiterer Absagegrund: Cross-Rennen sind naturgemäß mit einem gewissen Risiko behaftet. Obwohl man in der Planung alles tut, um schwere Stürze zu vermeiden, kann man diese nicht gänzlich ausschließen. Es wäre für den Veranstalter nicht zu ertragen, wenn das Gesundheitssystem auf diese Weise zusätzlich belastet würde.

Für die Vereine ist die Absage sehr enttäuschend. Für den 2. Januar ist das Cyclo-Cross-Rennen jetzt zwar abgeschrieben, doch die Konzepte bleiben existent und die Strecke steht. So soll das Rennen bei einer günstigeren Pandemie-Lage dann vielleicht im Sommer doch noch zur Austragung kommen.

Bildzeile: Die Teilnehmer des RSV Unna und Organisatoren hier bei der Vorstellung des Cyclo-Cross-Rennens in Lünen. Da herrschte noch Zuversicht für die Austragung am 2. Januar. Jetzt erfolgte die Absage.

 

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