„Cobras“ wollen positives Punktekonto aufweisen – HC TuRa muss konzentriert und engagiert auftreten

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Handball-Verbandsliga: Vor zwei lösbaren Aufgaben stehen die beiden heimischen Verbandsligisten am 10. Spieltag. Der SuS Oberaden empfängt in der Römerbergsporthalle die einen Rang tiefer stehenden Teutonen aus Riemke. Ortsrivale HC TuRa Bergkamen muss dagegen reisen. Ziel ist kleine und enge Halle in Westerholt.

SuS Oberaden – SV Teutonia Riemke (Samstag, 19.45 Uhr). „Wir wollen endlich wieder ein positives Punktekonto aufweisen“, verlangt SuS-Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis einen Sieg gegen die Bochumer. „Nach dem Erfolg in Bommern gehen wir mit breiter Brust in die Partie.“ An diesen doch etwas überraschenden Auswärtssieg wollen die „Cobras“ zuhause anknüpfen, denn es gilt ja auch die Serie von 6:2-Heimpunkten weiter auszubauen, „Riemke ist eine eingespielte Mannschaft, die sich schon Jahre lang kennt“, weiß „Katze“, dem noch viele der SV-Akteure aus Uni-Zeiten bekannt sind. „Das ist eine gute Truppe, die von ihrer kompakten 6:0-Deckung lebt.“ Aus dieser Abwehr heraus läuft die Mannschaft des Trainer-Duos Markus Hinz und Thorsten Hahn eine schnelle erste und zweite Welle. Im aufgebauten Angriff muss die Oberadener Defensive besonders auf Linkshänder Merlin Braithwaite achten, der kurz davor stand, britischer Nationalspieler zu werden. Auf der anderen Seite müssen die Katsigiannis-Schützlinge ein besonderes Augenmerk auf Steffen Lüning richten, der genauso vom kleinen Mittelmann Dennis Aufermann ins Spiel gebracht wird, wie Kreisläufer Jonathan Geukes.
An der Personalsituation hat sich beim SuS nichts verändert. Sebastian „Kalle“ Pohl fällt weiterhin genauso verletzt aus wie Thorben Rossfeld. Bei Lars Köhler und Niklas Brenne lässt die berufliche Lage einen Einsatz nicht zu.

SV Westerholt – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 19 Uhr; Sporthalle Am Bahnhof, Kuhstr.55, 45701 Herten-Westerholt). „Da ist es immer unangenehm zu spielen“, erinnert sich TuRas Trainer „Tomek“ Rycharski an die letzten Partien in Westerholt. „Wir brauchen da schon eine konzentrierte und engagierte Leistung, wenn wir da bestehen wollen. Von Anfang an gilt es also dagegen zu halten, damit wir vernünftig ins Spiel kommen.“ Westerholt steht zwar augenblicklich mit ausgeglichenem Punktverhältnis auf Rang neun, aber auch der HCT hat nur vier Zähler mehr auf der Habenseite. „Tomek“ warnt also davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wenn wir Trattner und Co. ins Rollen kommen lassen, dann wird es vor der Kulisse schwer.“ Auf jeden Fall soll sich seine Mannschaft vordringlich auf sich selber konzentrieren. „Dann sehen wir, was dabei herauskommt. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir den Sieg gegen Haltern vergolden können, wenn wir in Westerholt gewinnen.“
In der vorigen Saison konnte der HC TuRa keines der beiden Spiele gegen die Mannschaft von Philipp Jacob gewinnen – in Herten gab es ein Remis 31:31 und das Heimspiel ging 33:35 verloren.

RSV kann sich weiter ins obere Mittelfeld absetzen

Handball-Landesliga. RSV Altenbögge – HSV Herbede (Sonntag, 18 Uhr). In einem weiteren Heimspiel hat der RSV Altenbögge die Möglichkeit, sich mit einem Sieg weiter Richtung oberes Mittelfeld zu bewegen. Mit dem HSV Herbede kommt dabei eine Mannschaft in die Sporthalle am Schulzentrum, die nur einen Punkt weniger (8:10) als das Team von Trainer Mike Rothenpieler auf dem Konto hat, allerdings ist sie drei Ränge schlechter platziert, als der RSV. Entscheidend wird natürlich wieder einmal sein, welches Personal dem Trainer am Sonntag zur Verfügung steht.

Bild: Jubeln möchten am Samstagabend die „Cobras“ gegen Riemke.

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