„Cobras“ wollen für positiveres Ergebnis als im Hinspiel sorgen

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Handball Verbandsliga: SuS Oberaden I – HSG Gevelsberg-Silschede (Samstag, 19.45 Uhr). Tabellenneunter gegen Tabellendritter lautet die Paarung am Samstagabend in der Römerbergsporthalle in Oberaden. Dabei haben die „Cobras“ nicht gerade gute Erinnerungen an die HSG, denn im Hinspiel kassierte man nach Aussage von Spielertrainer Mats-Yannick Roth doch „eine Lehrstunde“.

Gegen den zweitbesten Angriff der Liga kam seine Mannschaft damals gar nicht ins Spiel und lag schon nach fünf Minuten mit 0:5 im Hintertreffen. „Diesem Rückstand sind wir die ganze Zeit hinterhergelaufen und haben uns in der Schlussphase eine ordentliche Klatsche eingefangen“, erinnert sich Roth nur noch mit Grausen an die Hinserie. „Das war die bitterste und schmerzvollste Niederlage in der ganzen Saison, weil da ein Klassenunterschied erkennbar wurde, wo keiner hätte sein sollen.“ Als Zielsetzung für das Heimspiel gibt er aus, „in erster Linie für ein deutlich angenehmeres und positiveres Ergebnis zu sorgen.“ Dabei hofft er natürlich darauf, auch etwas Zählbares in Sachen Punkte erreichen zu können, denn schließlich ist die Mannschaft nur drei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Als Stärken der Gäste nennt er, dass die Mannschaft ziemlich eingespielt ist und absolut umschaltstark vor allem nach vorne ist. Im aufgebauten Angriff geht die größte Torgefahr von Linkshänder Sebastian Breuker (101 Tore) auf der rechten Rückraumposition aus, der die meisten Feldtore in der Verbandsliga erzielt hat. Im Vergleich dazu: Oberadens Fabian Lauber hat als Spitzenreiter in der Torjägerliste zwar 115 Treffer erzielt, aber davon 30 vom Siebenmeterpunkt.

„Ansonsten müssen wir zuhause auf die eigene Leistung gucken und vor allen Dingen anständig ins Spiel kommen.“ Allerdings ist Roth sich sicher, dass es auch in diesem Spiel wieder Phasen gibt, „wo es nicht so 100prozentig glatt läuft“. Da verlangt er dann von seinem Team, aus dieser Situation einigermaßen heile herauszukommen. „Das ist uns leider in Bommern überhaupt nicht gelungen.“ Mit Laufarbeit und Disziplin soll dann versucht werden, möglichst wenig Gegentore zu bekommen und vorne die Fehlerquote niedrig zu halten. „Dann bin optimistisch, dass wir das Ergebnis angenehmer gestalten.“

Mario Schäfer und Tim Holtmann fallen aus. Dazu kommen Jan Wenzel, Jan Weber und möglicherweise auch Hendrik Schuchtmann aus der Zweiten, nachdem die im Vorspiel gegen den VfL Brambauer angetreten war.

Bild: Auf solch kraftvolle Aktionen wie hier von Tim Holtmann muss Oberaden im Heimspiel gegen Gevelsberg-Silschede verzichten – der Kreisläufer fällt aus.

 

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