„Cobras“ verpennen wieder die Anfangsphase – und verlieren in Hombruch

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Handball Verbandsliga: TuS Westfalia Hombruch I – SuS Oberaden I 25:23 (15:10). „Obwohl wir uns sehr viel vorgenommen haben und gut eingestellt waren auf den Gegner, ist es wieder mal das Problem gewesen, dass wir die Anfangsphase völlig verpennt haben“, so der frustrierte Spielertrainer Mats-Yannick Roth nach der Partie gegen den TuS Westfalia Hombruch.

Im Hinspiel gab es für den SuS noch einen 34:21-Kantersieg. Davon waren die Oberadener schon nach sieben Minuten beim Stande von 1:6 weit entfernt. „Gegen einen Gegner, der unsere Kragenweite ist, darf man dann nicht mit sechs, sieben Toren in Rückstand geraten. Es ist viel zu anstrengend und kräftezehrend das wieder aufzuholen.“ Eine Umstellung von einer 5:1-Deckung, die gar nicht funktionierte, auf eine 6:0-Formation, brachte den gewünschten Erfolg. „Da haben Lauris Hajduk und Lukas Wegelin einen ordentlichen Job gemacht.“ Trotzdem ging es dann mit einem recht klaren Rückstand in die Halbzeitpause.

In den zweiten 30 Minuten erwies sich die „Cobra“-Defensive als viel sattelfester und ließ gerade einmal zehn Gegentore zu. Beim Stande von 20:22 hatten die Gäste dreimal die Möglichkeit, auf ein Tor heranzukommen, aber diese Chancen wurden einfach nicht genutzt. „Da haben wir ganz klare Dinger liegen gelassen.“

Nicht viel auszusetzen gab es an der Deckungsleistung. Torhüter Marvin Makus steigerte sich in Durchgang zwei auch und sorgte unter anderem dafür, dass Hombruch nur einen seiner fünf Strafwürfe verwandeln konnte. Im Endeffekt war es dann Hombruchs Marcel Vogler, „der mit seiner Erfahrung geduldig und abgezockt gespielt hat und uns ganz wichtige Tore eingeschenkt hat“. Am Ende steht der SuS wieder einmal mit leeren Händen da, „gegen eine Mannschaft, bei der wir auf jeden Fall hätten einen Punkt holen können.“ Dieser wäre immens wichtig gewesen, denn die Konkurrenz im Tabellenkeller mit Ahlen II und Riemke konnte jeweils ihre Spiele siegreich gestalten.

Gegen Ahlen bestreitet der SuS Oberaden dann am kommenden Samstag (19.45 Uhr) sein nächstes Heimspiel.

SuS Oberaden I: Makus, Schäfer; Lauber (7/2), Hajduk (1), Herold (3), Roth (2), Schichler (n.e.), Holtmann (1), Wagner (5), Müller, Wegelin (4), Stock.

Bild: SuS-Torhüter Marvin Makus steigerte sich in Durchgang zwei auch und sorgte unter anderem dafür, dass Hombruch nur einen seiner fünf Strafwürfe verwandeln konnte.

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