„Cobras“ haben gegen Siegen noch eine Rechnung offen

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Handball Verbandsliga: SuS Oberaden I – RSVE Siegen Handball (Samstag, 19.45 Uhr). Mit dem RSVE Siegen kommt eine Mannschaft in die Sporthalle am Römerberg, mit der der SuS noch eine Rechnung offen hat. Im ersten Verbandsligaspiel nach dem Oberligaabstieg verlor das Team von Spieler-Trainer Mats-Yannick Roth klar und deutlich mit 27:33. Beim Blick auf die Verbandsligatabelle findet man die Südwestfalen auf dem letzten Platz mit 2:22 Punkten – also war der SuS bisher der einzige Punktelieferant für Siegen. Die Grün-Weißen rangieren zurzeit auf Rang zehn, so dass ein Sieg mehr als wichtig wäre.

„Siegen ist eine Mannschaft, die von mir und hoffentlich auch von meiner Mannschaft nicht unterschätzt wird“, warnt Roth davor, den Gegner wegen des Tabellenstandes auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben den direkten Vergleich – Stand jetzt – verloren. Von daher gehen wir mit Respekt in das Spiel.“ Der Coach hat sich ein paar Spiele des RSVE angesehen und festgestellt, dass sie absolut konkurrenzfähig sind. „Allerdings nicht über 60 Minuten.“ Siegen ist zwar relativ abgeschlagen, aber Roth geht davon aus, dass sich die Mannschaft auf keinen Fall schon aufgegeben hat. „Ich weiß, was uns in dem Spiel erwartet und hoffe, dass es mir gelingt, das der Mannschaft rüberzubringen.“ Es wird also kein Selbstläufer werden. „Hoffentlich denkt keiner, das nehmen wir zuhause mal eben locker und flockig mit.“

Als Hauptmanko seines Teams hat er die Phasen zwischen aufgebautem Angriff und aufgebauter Deckung ausgemacht. „Nach vorne haben wir unheimlich viele Bälle verloren, in der zweiten Welle, in der schnellen Mitte. Oder wir haben zu schnell den Abschluss gesucht.“ Die Leistung seiner Defensive, wenn sie denn in der 6:0- oder 5:1-Formation stand, sah er dann als ganz ordentlich an. „Ich bin aber optimistisch und zuversichtlich, dass wir das hinkriegen.“

Personell sind alle Mann an Bord. Aus der Reserve wird Paul Schuchtmann die Deckung und den Angriff der „Cobras“ verstärken.

Bild: Paul Schuchtmann (Mitte) soll die Deckung und den Angriff der „Cobras“ verstärken.

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