„Cobras“ erinnern sich gerne an das Hinspiel gegen Hombruch

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Handball Verbandsliga TuS Westfalia Hombruch I – SuS Oberaden I (Samstag, 19.30 Uhr; Sporthalle Renninghausen, 44225 Dortmund, Am Hombruchsfeld 55a). Ob es wieder so ein Feuerwerk des SuS Oberaden gegen Hombruch wie im Hinspiel wird, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. „Das war eine unserer besten Saisonleistungen“, erinnert sich Oberadens Spielertrainer Mats-Yannick Roth an das mit 34:21 gewonnene Spiel im September.

Natürlich erhofft er sich zwei weitere Punkte, um sich weiter im Mittelfeld festzusetzen. Allerdings hat sich nach seinen Beobachtungen das Team aus Dortmund inzwischen mehr als stabilisiert. „Dazu muss man sich nur die Tabelle anschauen.“ Da liegt die Westfalia mit 15:13 Punkten auf dem siebten Rang, während die Gäste aus Bergkamen einen Platz schlechter dastehen. Allerdings haben die Gastgeber mit 15:13 Punkten drei Zähler mehr als die „Cobras“. In welcher guten Form sich Hombruch befinden, bewiesen sie vor Wochenfrist, als sie „mit einer blitzsauberen Leistung“ (Roth) in Dorstfeld mit 25:18 gewannen. „Das war schon ein Top-Job, den sie in der Abwehr abgeliefert haben. Da müssen wir die Fehlerquote niedrig und die Abschlussquote stabil halten“, so die Forderung des Trainers.

In der Deckung gilt es das Augenmerk auf zwei Akteure zu richten, die schon in höheren Ligen aufliefen. Das ist zum einen der Halblinke Ole Sassen, der bisher 73 Mal traf und auf Platz neun der Torschützenliste liegt. Auf der Rückraummitte zieht Marcel Vogler die Fäden, der auch schon 42 Mal als Torschütze in der laufenden Saison auftrat. Im Vergleich dazu: Auf Platz drei der Top-Torjäger liegt Fabian Lauber (88 Tore), Nico Wagner ist Sechster (78) und Bastian Herold 19. (56). Auf jeden Fall müssen Sassen und Vogler an die Kette gelegt werden. „Beide können ein Spiel entscheiden, aber das wollen wir verhindern. Wir sind auf die Beiden vorbereitet.“

Trainingsmäßig sah es die Woche über gut aus, was die Intensität betraf. Ein Problem war die durch Arbeit und Verletzungen fehlende Quantität. Auch am Samstag wird mit Lukas Noe ein wichtiger Spieler aus beruflichen Gründen ausfallen. Dazu ist Fabian Lauber angeschlagen. Dafür wird Lukas Wegelin aus der Reserve mit von der Partie sein.

Julian Mosch erste SuS-Neuzugang

Einen ersten Neuzugang für die kommende Saison gab der SuS vor dem Spiel bekannt. Julian Mosch wechselt vom Landesligisten ASC Dortmund an den Römerberg. Er gehört noch dem Jahrgang 2001 an und spielt neben der ersten Mannschaft noch in der A-Jugend-Verbandsliga. Roth: „Ich kenne Julian noch aus meiner Zeit als Kreisauswahltrainer. In Oberaden wird er den richtigen Schritt machen.“ Mosch wird auf Linksaußen und in der Rückraummitte eingesetzt.

Bild: Dem SuS Oberaden wird am Samstag mit Lukas Noe -beim Wurf – ein wichtiger Spieler aus beruflichen Gründen ausfallen.

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