„Cobras“ belohnen sich nicht für kämpferisch starke Auswärtsleistung beim Tabellenzweiten Hörste

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Handball, Verbandsliga Männer: TG Hörste – SuS Oberaden 26:24 (14:11). Die Vorzeichen standen für die „Cobras“ bekanntlich nicht gut im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Hörste. Drei absolute Stammspieler fielen mit Brannekämper, Lauber und Hajduk aus. Zudem fehlten noch Leniger (krank) und Torhüter Schäfer (privat verhindert). Angesichts dieser Umstände zog man sich mehr als ordentlich aus der Affäre und überließ Hörste nur einen knappen Sieg.

Es hätte sogar noch mehr sein können, doch bei der Chancenverwertung gab es Mängel. Siebenmeter und frei Würfe konnten nicht verwandelt werden. Das war der Knackpunkt. Oberaden kam gut ins Spiel, erzielte durch Herold den ersten Treffer (4.). Hörste kam zwar zum 6:2 (12.), aber Paul Schuchtmann zum 8:8 (22.) sowie Fehring zum 10:10 (25.) schafften jeweils den Gleichstand. Zur Halbzeit stand es 14:11 und in der 36. Minute 19:14. Die „Cobras“ blieben aber dran. In der 52. Minute gelang Till Stock das 23:22 und auch Simon Rodefeldt ließ 90 Sekunden vor Spielschluss beim 25:24 den SuS an einem Sieg schnuppern. Doch der Hörster Toptorschütze Tarner machte 30 Sekunden vor dem Ende mit dem 26:24 alle Oberadener Hoffnungen zunichte. So wurde eine starke Leistung, vor allem kämpferisch, (leider) nicht belohnt.

SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth: Trotz der Ausfälle zeigten wir kämpferisch die beste Saisonleistung. Zu loben sind vor allem Mika Kurr und Paul Schuchtmann in der Abwehr. Sie spielten in der Variante 5+1, Tim Fehring war für die Manndeckung des Hörster Toptorjägers Tarner vorgesehen. Der machte zwar sieben Tore, davon aber nur ein Feldtor. Alle haben einen super Job gemacht. Ohne im Training eingespielt zu sein, klappte das gut. Wir haben uns für die gute Leistung leider nicht belohnt. Denn wir haben einige Hundertprozentige liegen gelassen. Da waren einige Siebenmeter und Klare dabei. Dennoch ein Kompliment und Respekt an die Mannschaft.

SuS: Makus, Herold 4, Rodefeld 4, P. Schuchtmann 6, Dittrich 1, Mosch, Roth, Stock 2, Holtmann, Kurr 2, Fehring 4.

Bildzeile: Stephan Schichler hatte das alleinige Coaching auf der Trainerbank beim SuS Oberaden in Hörste, da Mats-Yannick Roth angesichts der Personalprobleme als Spieler auf dem Feld mithelfen musste.

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