„Cobras“ bekommen das gute Umschaltspiel von Altenbeken nicht in den Griff

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Handball-Verbandsliga: HSG Altenbeken/Buke – SuS Oberaden 33:28 (15:14). Mit einer Niederlage startete der SuS Oberaden in die neue Verbandsligasaison. Mitentscheidend für die Niederlage waren die Kleinigkeiten, wie Spielertrainer Mats-Yannick Roth, der auf den Verbandsliga-Torschützenkönig aus der vergangenen Saison, Fabian Lauber, und auf Neuzugang Thomas Brannekämper verzichten musste, feststellte.

Zweimal führten die Gäste aus Oberaden beim 1:0 und 2:1. Dann allerdings waren die Hausherren am Drücker. Bis auf 10:5 (18.) konnte sich die HSG absetzen. „Das war vermutlich schon spielentscheidend“, so Roth weiter, der nicht selbst mitwirkte, sondern sich aufs Coaching beschränkte. Den Grund dafür sah er im Wechsel von Angriff auf Abwehr von Patrick Müller und Lukas Noe. „Dadurch waren wir nicht schnell genug wieder in der richtigen Formation. So bekamen wir das wirklich gute Umschaltspiel von Altenbeken nicht in den Griff.“ Hinzu kam das vorne Einiges liegengelassen wurde. Der Trainer nahm eine Auszeit und wechselte drei Spieler aus. „Von da ab bekamen wir einen deutlich besseren Zugang zum Spiel und standen auch hinten präsenter. Danach hatten wir eine super Phase.“ Die Folge war der 14:14-Ausgleich eine gute Minute vor dem Halbzeitpfiff.

In der Halbzeit wies der SuS-Trainer seine Männer darauf hin, dass es eben auf Kleinigkeiten ankommen würde. Aber das schienen sie nicht so richtig verinnerlicht zu haben. „Da gab es mal einen Fehlpass beim Gegenstoß, mal einen Schrittfehler, mal war es Kreis.“ Das führte dazu, das Altenbeken wieder davonzog. Aber auch davon ließen sich die „Cobras“ nicht schocken. Nach 46 Minuten waren sie beim 20:22 wieder heran. Dann gab es eine von sechs Zeitstrafen gegen die Grün-Weißen – die HSG erhielt dagegen nur eine – was die Gastgeber „abgezockt“ (Roth) nutzten. Besonders die reaktivierten Routiniers Daniel Wiemann und Benedikt Goesmann, die es zusammen auf 16 Tore brachten, waren da nicht auszuschalten. „Die erste Sieben von Altenbeken ist schon sehr stark“, musste Roth neidlos anerkennen. Ein besonderes Lob erhielten von ihm Simon Rodefeld, der sein erstes Verbandsligaspiel bestritt, und Patrick Müller.

SuS Oberaden: Makus (1. – 50.), Schäfer (ab 50.); Hajduk (5), Noe, Herold (3/1), Rodefeld (6/2), Meier (3), Dittrich (3), Mosch (1), Stock, Holtmann (2), Müller (5), Leniger, Brannekämper.Bildzeile: Simon Rodefeld (li.) verdiente sich in seinem ersten Verbandsliga-Spiel ein Sonderlob.

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