Chaos perfekt: Nach LSB jetzt doch Ausnahmen bei 2G-Regelung – FLVW in Aufregung

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Fußball: Es wird immer wilder und chaotischer im Regelwerk der Corona-Schutzverordnung NRW. Gab es ursprünglich eine klare Ansage von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu Sportveranstaltungen und eine klare 2G-Pflicht für alle Aktiven, Funktionäre und Zuschauer, so sieht das seit Donnerstagnachmittag wieder anders aus.

Der Landessportbund NRW (LSB) veröffentlichte auf seiner Seite nämlich nach eigenen Angaben mit der NRW-Staatskanzlei abgestimmte Ausnahmen. Und demnach können nämlich ungeimpfte Wettkampfteilnehmer und Trainer durchaus an Liga-Spielen und Wettkämpfen sowie auch, und das ist neu, an Trainings unter der Woche teilnehmen. Voraussetzung für aktive Spieler im ist allerdings ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden alt sein darf. Übungsleiter, Trainer, Betreuer, Platzwarte etc. benötigen einen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Hier der direkte Link zur Webseite des LSB:

Neue Coronaschutzverordnung: Was gilt für den Sport? | Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (lsb.nrw)

FLVW befürchtet Konfusionen allerorts

Für den FLVW kam diese auf der Webseite des LSB nachzulesende, mit der Staatskanzlei abgestimmte Version und Auslegung beziehungsweise Klarstellung überraschend. Für alle anstehenden Spiele und Wettkämpfe werden nun große Diskussionen erwartet. Kurzum: Die ohnehin schon mit Verordnungen und Auslegungen gebeutelten Vereine bekommen ein „Päckchen“ mehr auf die Schultern. Und ausbaden müssen das am Ende die Ehrenamtlichen, die an den Kassenhäuschen endlose Debatten führen müssen. Am Ende führt all das nur zu Unfrieden. Und für eine allgemeine (notwendige) Akzeptanz der Corona-Schutzverordnung sorgt auch das angesichts von Auslegungen oder Schlupflöchern eher nicht.

Bildzeile: Das Absperrgitter vor den Stadien, wie hier am Holzwickeder Montanhydraulik-Stadion, wird wieder „offener“. Es gibt Ausnahmen von der strikten 2G-Regelung auf Amateur-Sportplätzen. Das teilte der Landessportbund NRW mit – und der FLVW zeigt sich wenig begeistert. Ausbaden müssen alle Ausnahmeregelungen und die Kontrollen nun die Kontrolleure an und in den Wettkampfstätten.

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