Camillo Meier ist tot

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Radsport: Karl- Heinz Meier (Camillo), ist am 21. Mai im Alter von 86 Jahren in seinem Heimatort Kamen Heeren beerdigt worden. Camilo war ein Sportler, der den Radsport  leidenschaftlich und professionell, trotz seiner Tätigkeit als erfolgreicher  selbstständiger Versicherungs-Makler, betrieb. Sein feiner Humor und seine vielen Anekdoten bleiben unvergessen.In den Jahren von 1953 bis 1972 war der Kamener einer der erfolgreichsten Radsportler  Deutschlands. Seine Karriere begann Anfang der 50iger Jahre beim
“ RRC Curve-Brackel“. Über den RV 31 Fröndenberg kam er 1963 zum damaligen Radsportverein „Sturmvogel Altenbögge-Bönen“ wo er Mitte der 70iger Jahre
seine erfolgreich Kariere beendete. 1955 wurde er Zweiter der Deutschen Straßenmeisterschaft und im gleichen Jahr NRW-Meister. Sein größter internationaler Erfolg war Platz 19  als bester deutscher Fahrer bei den Straßenweltmeisterschaften in Frascati-Italien-1955-. Weit über 50 Straßenrennen, darunter große
internationale Prüfungen, gewann der „Kleine Meier“, den alle nur Camillo nannten, in seiner Laufbahn. Allein in Kassel gewann er fünf Jahre hintereinander alle Straßenrennen und wurde hier zum Radsport-Helden. Bei seinem Lieblingsrennen, dem „Großen internationalen „Möbel Rück Preis“ in Oberhausen, das in diesem Jahr Pfingsten zum 65. Male ausgetragen wird, stand er zweimal als Sieger auf dem Podium. Nicht nur seine Familie, sondern auch Generationen von Radsportlern und  viele seiner Freunde werden Camillo nicht vergessen.

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