Bulldogs schlagen Herford mit neun Feldspielern

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Bulldogs schlagen Herford mit neun Feldspielern

10:3 gegen Neuwied und 5:4 gegen Herford lauteten die ersten beiden Ergebnisse für den Königsborner JEC am dreigeteilten Spiel-Wochenende in der Pokalrunde. Sonntag kommt es noch zum Spitzenspiel gegen Herne.
Durch die zahlreichen Verletzungen und Krankheiten reiste der KJEC mit lediglich zehn Feldspielern nach Herford. Darunter auch Patrick Kuchnia, der zuletzt mehrere Wochen fehlte und für die Antrittsstärke sorgen sollte, sowie der angeschlagene Borovansky. Zudem war auch Torwart May nicht dabei und wurde von Sven Rotheuler vertreten. Dieser war es dann auch, der mit einer sensationellen Leistung zum Spieler des Abends in Herford wurde.
Zum Auftakt konnte der EHC Neuwied 10:3 besiegt werden. Die Bären stellten nur ein Aufwärmprogramm für die Bulldogs dar, die das Spiel bereits durch sechs Tore im ersten Drittel für sich entscheiden konnten. Die Tore verteilten sich auf Krätzer (3), Aminikia (2), Schnieder, und Vanek (4 ). Die Bulldogs, die ohne die verletzten A. Kuchnia, Gleibler, Lahmer und May auskommen mussten schonten sich fortan, zumal man an diesem Wochenende insgesamt drei Spiele anstanden.  Eine viertel Stunde vor dem Ende konnte Trainer Daniel Galonska sogar noch Sven Rotheuler schonen und gab dem 45 jährigen Frank Pribil die Chance für sein Comeback. Die Bulldogs konnten sich zudem über zahlreiche Besucher freuen. Durch eine gezielte Freikartenaktion wurden etliche Sportvereine aus dem Kreis Unna eingeladen und hatten Spaß beim Spiel der Bulldogs. Nach dem Abpfiff gab es dann noch die Chance, Fotos auf dem Eis mit der Mannschaft und den Spielern zu machen, was von zahlreichen Kindern genutzt wurde.
Nur einen Tag später folgte das zweite Spiel der Bulldogs. Diesmal mussten man auswärts nach Herford. Neben den Spielern, die bereits am Vortag fehlten, war diesmal auch der gesperrte Aminikia nicht dabei, sowie Thomas Branz und Mark Polter aus privaten Gründen und Erik Möller, der mit Ohrproblemen ins Krankenhaus musste. Mit drei Verteidigern, zwei Sturmreihen und ohne den Stammtorwart konnte man die Partie in der Verlängerung dennoch mit 5:4 für sich entscheiden.  Furda,  Roosen, Schneider (2) trafen für den KJEC. Doch Herford kam  zehn Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:4-Ausgleich und rettete sich in die Verlängerung. Das Team von Daniel Galonska nahm noch einmal alle Kräfte zusammen gegen den Gastgeber, der fast doppelt so viele Feldspieler hatte an diesem Abend, und startete einen letzten Angriff. Junioren-Spieler Daniel Roosen war es dann, der sein Team zum Jubeln brachte und das Game-Winning-Goal in der zweiten Minute der Verlängerung schoss. Zum Spieler des Abends wurde jedoch Sven Rotheuler gekürt, der es sich durch zahlreiche Paraden wahrhaft verdient hat.
Unschöne Szenen ereigneten sich nach dem Schlusspfiff. Einige Herforder Fans, die bereits im Spiel mehrfach durch das Werfen von Gegenständen auf das Eis aufgefallen waren, warteten vor dem Kabinengang auf die Spieler der Bulldogs und zeigten sich als schlechte Verlierer. Der gut organisierte Ordnungsdienst hatte die Situation jedoch gut im Griff, so dass es lediglich bei Beschimpfungen und Drohungen blieb.


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