„Bulldogs“ revanchieren sich für Niederlage im Hinspiel – Tore durch Lodweg und Kuchnia

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Eishockey, Frauen Bezirksliga NRW: ERV Dinslaken „Kobras“ – Königsborner JEC „Bulldogs“ 1:2 (0:2, 0:0, 1:0). Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es Ende November letzten Jahres in der Eissporthale Unna. Zur Erinnerung: Die Königsborn führte im Hinspiel mit 2:0 und sah zehn Minuten vor dem Ende bereits wie der sichere Sieger aus, als die „Kobras“ binnen weniger Minuten die Partie zu ihren Gunsten in ein 2:3 drehten und sich so die Punkte sicherten.

Am vergangenen Sonntag stand nunmehr das Rückspiel in Dinslaken an, das aufgrund der dünnen Personaldecke – einige Spielerinnen mussten aus beruflichen bzw. gesundheitlichen Gründen passen – mit lediglich neun Feldspielerinnen bestritten werden musste. Wie schon im Hinspiel fanden die „Bulldogs“ gut in die Partie und setzten die Gastgeberinnen unter Druck. Das erste mal jubeln konnten die „Bulldogs“ dann in der 5. Spielminute des 1. Drittels, als Lodweg nach Zuspiel von Hülter zum verdienten 0:1 traf. Und Königsborn setzte in der 13. Minute nach. KJEC-Torjägerin Kuchnia wuselte sich durch die Abwehrreihen der „Kobras“ und überwand im Nachschuss auch noch die Dinslakener Torhüterin. Beim Stande von 0:2 ging es in die 1. Drittelpause.

Das 2. Drittel war zerfahren und geprägt von Strafzeiten auf beiden Seiten und blieb torlos. Im Schlussdrittel wurde es dann noch einmal brenzlig für die Schützlinge um Königsborn-Coach Janis Freitag, als Dinslaken kurz nach Wiederanpfiff auf 1:2 verkürzte. Wie schon im Hinspiel verloren die „Bulldogs“ daraufhin den Faden und ließen Dinslaken gewähren, die prompt zu weiteren Tormöglichkeiten kamen und einmal sogar nur am Pfosten scheiterten. Doch dieses Mal sollte es reichen: Königsborn brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und verhinderte ein Déjà-vu des Hinspiels.

KJEC: Störmer, Lenz, Kuchnia, Lodweg, Koch, Hülter, Wache, Weiß, Meißner, Utsumi

Bild: Freude nach dem 0:2-Treffer durch Lisa Kuchnia

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