Bulldogs müssen in vier Tagen drei Mal ran – los geht es mit Vanek gegen Vanek

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Eishockey-Oberliga: Die Partie Eisbären Hamm – Königsborner JEC hat stets Derby-Charakter.  Fortsetzung am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember) um 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark. Zusätzlich bekommt dieses stets umkämpfte Duell noch eine familiäre Note. Denn: Vater Milan Vanek Senior, jetzt Trainer der Eisbären, empfängt mit seiner Mannschaft Sohn Milan, der bekanntlich für den KJEC stürmt, aber auch schon das Trikot der Eisbären getragen hat.

Der Junior hat seinem Vater drei Tore angekündigt. Der wiederum konterte, dass seine Mannschaft dann vier erzielen würde. Familienflachs, doch mit Blick auf die ersten Spiele der Zwischenrunde gar nicht einmal so unbegründet. Die Hammer sind gut drauf, fuhren zum Auftakt der Zwischenrunde die volle Ausbeute von sechs Punkten ein. Zuletzt gewann Hamm sogar gegen die Kassel Huskies mit 5:3. Um im Derby zu bestehen, wird ein hartes Stück Arbeit notwendig sein. Die Bulldogs rangieren nach zwei knappen Niederlagen gegen die Top-Vereine aus Kassel und Frankfurt (Szene) noch punktlos am Tabellenende, schlugen sich aber auch prächtig.

Keine besinnlichen Weihnachten stehen in diesem Jahr an. Denn innerhalb von nur vier Tagen müssen die Königsborner drei Spiele bestreiten. Nach dem Hammer Gastspiel geht es einen Tag später am Freitag in der Unnaer Eishalle um 20 Uhr gegen den Herner EV. Der Aufsteiger konnte sich direkt für die Endrunde qualifizieren und konnte zuletzt sogar mit einem Punkt gegen den EV Duisburg für eine kleine Überraschung sorgen. Daher dürfte auch das Duell gegen den HEV alles andere als ein Selbstläufer werden. Beendet wird das lange Wochenende am Sonntag mit einem Gastspiel beim EV Duisburg um 18 Uhr in der Scania-Arena. Die Füchse beendeten die Hauptrunde auf Rang drei. In den ersten beiden Spielen der Endrunde unterlag der EVD gegen Frankfurt deutlich mit 1:5 und gegen Herne konnte man erst in der Verlängerung mit 3:2 bezwingen.

Bulldogs-Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: „Die Teams, die mit uns auf Augenhöhe waren und auch bessere Voraussetzungen hatten, sind schon ausgeschieden und in der Abstiegsrunde. In dieser Runde gehen wir in kein Spiel als Favorit, trotzdem werden wir immer unsere Chancen suchen. Letztes Wochenende konnten wir seit langer Zeit endlich mal 18 Spieler stellen, dies ist durch den gezwungenen Abgang von Konstantin Firsanov leider wieder Makulatur. Die Wahrheit unsere Möglichkeiten liegt in der Zuschauertabelle, die identisch ist mit dem Sponsorenvolumen.“

 

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