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Bulldogs drehen im letzten Drittel so richtig auf

Bulldogs drehen im letzten Drittel so richtig auf

Eishockey, Endrunde: Königsborner JEC – EHC Timmendorf 10:3 (0:1, 3:0, 7:2). Den dritten Sieg in der Endrunde fuhren die Bulldogs am Freitagabend vor nur 162 zahlenden Zuschauern in der Unnaer Eishalle gegen Timmendorf ein. Dass er am Ende so hoch ausfiel, war Ausdruck einer Überlegenheit, die aber erst ab dem zweiten Drittel zum Tragen kam. Im ersten Durchgang blieb die heimische Gentges-Truppe fast alles schuldig, im letzten dagegen traf sie sieben Mal.

Ein unrühmlicher Höhepunkt tat sich in Minute 46 auf: . Bei den Gästen entlud sich der Frust und der Timmendorfer Jesper Delfs lieferte sich mit Bulldogs-Spieler Denis Fominych eine Schlägerei, in die sich noch weitere Spieler einmischten. Am Ende gewann Fominych den Faustkampf, musste aber gemeinsam mit Delfs für 2+2+10 Minuten auf die Strafbank. Königsborns Pascal Heitmann erhielt 2+2 Minuten und bei den Gästen musste neben dem Kanadier Jeff Maronese, der ebenfalls 2+2 Strafminuten erhielt, auch Moritz Meyer vom Eis. Der erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und sorgte dafür, dass Königsborn fünf Minuten lang in Überzahl spielen konnte.Insgesamt verhängten die Unparteiischen sage und schreibe 59 Minuten Strafzeit für beide Teams. Da führten die Gastgeber bereits uneinholbar 5:1. Königsborn nutzte die Überzahl, legte noch fünf weitere Treffer nach und beherrschte den Gast aus Schleswig-Holstein am Ende nach Belieben. Binnen einer Minute konnten allerdings die Gäste mit zwei schnellen Gegentoren das Ergebnis noch ein wenig schönen. Da wollten die  Bulldogs das Spiel nur noch über die Zeit bringen und wurden etwas unachtsam. Den Schlusspunkt setzte aber Oliver Duris, der in der 59. Minute zum 10:3 traf und den zweistelligen Sieg perfekt machte.

Mit dem Sieg zogen die Bulldogs an den Hammer Eisbären vorbei, die zeitgleich gegen die Löwen Frankfurt mit 2:10 unterlagen, und stehen mit drei Siegen nach vier Spielen sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit kommt es am Sonntag um 18.30 Uhr in Frankfurt zu einem Top-Spiel, welches den Namen eigentlich nicht verdient hat. Die bisher ungeschlagenen Löwen werden sich wohl auch gegen Königsborn keine Blöße geben und den nächsten Schritt in Richtung DEL 2 gehen.  Die Devise kann daher nur lauten, das Ergebnis nicht allzu hoch ausfallen zu lassen und das Spiel ohne weitere Ausfälle zu überstehen.

Trainerstimmen
Sven Götsch (EHC): „Es war in interessantes Spiel. Leider hat ein Mann auf dem Eis das zu sehr beeinflusst. Der Hauptschiedsrichter hat viele einseitige Entscheidungen getroffen und wir waren zu häufig in Unterzahl. Sicher, Königsborn hätte wohl auch so gewonnen, nur wäre es dann ein engeres Spiel geworden.“
Frank Gentges (KJEC): „Ich habe die Schiedsrichter nicht so schwach gesehen. Wir haben verdient gewonnen. Allerdings lief im ersten Drittel bei uns nicht viel zusammen. Es war unser bisher schlechtestes Saisonspiel. Erst im zweiten Drittel wurden wir besser. Wir haben jetzt 42 Spiele absolviert, stehen hinter Frankfurt auf Tabellenplatz zwei und doch herrscht in der Halle eine Stimmung, als wenn wir abgestiegen wären. Ein bisschen mehr Freude sollte doch aufkommen.“ 

KJEC: Kremer, May; Linda,Wex, Gerike, Raaf-Effertz, Stresr, Bathagte, Thau, Ochmann, Duris, Fominych, Schmidt, Hein, Heitmann, Vanek.
Tore: 0:1 (8.) Labute, 1:1 (25.) Schmidt, 2:1 (26.) Bathgate, 3:1 (33.) Schmidt, 4:1 (43.) Thau, 5:1 (45.) Vanek, 6:1 (47.) Linda, 7:1 (51.) Duris, 8:1 (53.) Bathgate, 9:1 (54.) Wex, 9:2 (57.) Gerartz, 9:3 (58.) Horst, 10:3 (59.) Duris.  

Weitere Ergebnisse vom Freitag
Herner EV – Rostock EC Piranhas 2:4
EV Disburg – Kassel Huskies 2:5
Ice Fighters Leipzig – Hannober Indians 8:4
Hammer Eisbären – Löwen Frankfurt 2:10
Hannover Scorpions – Black Dragons Erfurt 4:3

Bild: In der 46. Minute lieferten sich Königsborns Fominych und der Timmendorfer Delfs eine wüste Keilerei und mussten auf die Strafbank.

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1 Comment

  1. eishockeyfan

    Leute, wenn ihr den Artikel gelesen habt und euch auch nur ein bisschen für Eishockey interessiert, kommt nächsten Sonntag in die Halle, damit noch mal Stimmung aufkommt. Mit den paar Männekes kann man das nicht wirklich. Die Mannschaft hat es verdient.

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