BSV-Frauen gehen mit einem 4:1-Heimerfolg in die Winterpause

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Frauen-Landesliga 3: BSV Heeren – 1. FC Gievenbeck 4:1 (2:1). Mit einem eigentlich nie gefährdeten 4:1-Heimerfolg über den Tabellenletzten Gievenbeck verabschiedeten sich die BSV-Frauen in die Winterpause. Nach einem Standard kassierte man zwar das 0:1, aber Nora Strothmüller drehte die Partie mit zwei Treffern und markierte auch noch das 4:1. „Ein verdienter Sieg“, befand BSV-Trainer Oliver Witt, der neben Strothmüller auch Nina Schulze hervorhob, die nach der Pause für sehr viel Belebung in der Heerener Offensive sorgte.

Mit dem sechsten Saisonsieg kletterte Heeren auf Tabellenrang acht. „Nach meiner Einschätzung sind das zwölf Punkte zu wenig, die wir vorher haben liegen lassen“, zog der Coach ein erstes Fazit der Hinrunde. „Wir wollen uns auf jeden Fall noch weiter nach vorne verbessern.“ Anna Rosenberg vom FC Overberge verstärkt die Heerener Damen, dafür ist Laura Bader wieder nach Münster zurück gekehrt. Im Januar werden die Personalgespräche für die neue Saison geführt.
BSV: Grod, Biermann, Glänzer (46. Schulze), Klasing, Lukas (46. Gehrmann), Kobuszewski (71. Grassat), Stadter, Blawat, Bäsig, Strothmüller, Schnatmann.
Tore: 0:1 (8-), 1:1 (19.) Strothmüller, 2:1 (40.) Strothmüller, 3:1 (80.) Blawat, 4:1 (90.) Strothmüller.

Frauen-Landesliga 2: TuS Niederaden – Holzwickeder SC 1:0 (0:0).  In einem Spiel, das eigentlich mit einem typischen 0:0 hätte enden müssen, bezogen der Landesligafrauen des HSC im Kreisduell bei den ebenfalls gefährdeten Niederadenerinnen eine unglückliche und unnötige 0:1-Niederlage, die die Abstiegsnöte der Holzwickederinnen wieder größer werden ließ. An der Kreisstraße in Niederadene neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend und ließen nicht allzu prickelnde Torraumszenen zu. Nur einmal – drei Miunuten nach dem Seitenwsechsel – war die Abwehrreihe der Damen von HSC-Coach Sebastian Benett nicht im Bilde und kassierten prompt das alles entscheidende 1:0. Daran änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr, zumal der HSC nicht die Durchschlagskraft besaß, um wenigstens einen Punkt mit an die Emscher zu nehmen.
HSC: Glowka, Schrage, Fischer, Frohwein, Schmidt, Schulte, Küster (70. Weißwange), Jendretzke (80. Pries), Stollburges, Golisch (60. Das), Seketa.
Tor: 1:0 (48.) Simon.

Frauen-Bezirksliga 4: Arminia Ickern – Holzwickeder SC II 0:1 (0:1). Mit dem 1:0-Auswärtserfolg in Ickern haben die Bezirksligafrauen des HSC ihren Abstand zu den gefährdeten vier Abstiegsplätzen auf acht Punkte vergrößert. Somit kann die Truppe von Trainer Markus Schwarz recht entspannt in die Winterpause gehen. Die Begegnung in Ickern war wie erwartet alles andere als leicht und bis zum Abpfiff hart umkämpft. Allerdings war Holzwickederphysisch und psychisch in der Lage, das 1:0 von Catherina Sickmann aus der 30. Minute im Endeffekt sicher über die Runden und auf ihr Pluspunktkonto zu bringen.
HSC II: B. Schulz, C. Schulz, Salm, Storm, Mai, Ludwig, Pollmann (55. Tsikordas), Venos, Sickmann (72. Figueiredo Regino), Friedrich, Koepe.
Tor: 0:1 (30.) Sickmann.

Bild: In neuem Outfit präsentieren sich die beiden Frauenfußballteams des Holzwickeder SC. Claudia Baumeister (mittlere Reihe Bildmitte) von der Innungskrankenkasse IKK übergab jetzt die Trikotsätze, mit denen die HSCerinnen künftig in der Landesliga 2 bzw. in der Bezirksliga 4 auf Punkte- und Torejagd gehen. „Wir freuen uns über eine derartige Unterstützung und wollen uns mit guten Spielen in den neuen Trikots dafür bedanken“, versicherten die HSC-Fußballfrauen.

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