BSV-Damen müssen sich Meisterkandidaten beugen – Verdiente Niederlage für den HSV

664
Fußball, Frauen-Landesliga: Der Abstiegskampf geht weiter für die BSV-Damen. Jetzt hat man auf den ersten Abstiegsplatz nur noch einen Zähler Vorsprung. Fünf Spiele stehen noch aus. BSV-Trainer Oliver Witt (Bild): „Bei uns kommen hoffentlich einige angeschlagene Spielerinnen wieder zurück und wir müssen unbedingt wieder punkten.“ Kommenden Sonntag steigt das Derby Holzwickede – Heeren.

BSV Heeren – SC Union Bochum-Bergen 1:5 (1:2). 
Aufgrund der Ausfälle musste BSV-Coach Witt einige Umstellungen vornehmen. Gegen den Tabellenzweiten Bergen kam man dennoch gut ins Spiel und konnte das 0:1 durch Lisa Gehrmann ausgleichen. Ein abgefälschter Ball brachte Heeren wieder ins Hintertreffen. Die Chance zum erneuten Ausgleich ließ Gehrmann aus, als sie einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte. „Das war der Knackpunkt im Spiel“, so sah es Oliver Witt. Torfrau Alina Mally schied zudem aus und der sehr ballsichere Tabellenzweite kam noch zu weiteren Toren. „Bergen ist schon eine starke Mannschaft“, lobte der BSV-Coach den Gegner, „die werden für mich auch das Meisterrennen machen.“ Specht, Schönbrunn und Grassat erwartet Witt am Sonntag beim Derby in Holzwickede zurück.
BSV Heeren
: Mally (62. Bastkowsky), Schneck, Mertens, Beste, Helm, Kuschel, Bauschulte, Gehrmann (71. Biermann), Kosmalska, Schnatmann, Schultz (46. Neise).
Tore: 0:1 (11.), 1:1 (22).) Gehrmann, 1:2 (25.), 1:3 (70.), 1:4 (75.), 1:5 (88.).

SV Höntrop – SV Holzwickede 4:1 (3:1).
 Mit nur elf fitten Spielerinnen angereist kamen die Howi-Damen in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel. Bereits nach sieben Minuten rappelte es im Tor. In der 22.Minute dann ein Doppelpack zum 0:3. In der 30.Minute konnte Anna Pries per Foulelfmeter auf 1:3 verkürzen. In der zweiten Hälfte war Holzwickede dann besser im Spiel, konnte aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Nach 69 Minuten dann der endgültige K.O. mit dem 1:4. „Ich denke die Niederlage ist am Ende verdient, da wir vor allem in der ersten Hälfte überhaupt nicht auf dem Platz standen. Nur mit der Höhe muss man hadern, denn zwei Höntroper Tore hätten nicht zählen dürfen. Zweimal übersah der Unparteiische klare Abseitsstellungen“, so Trainer Gregor Kraege. „Am Mittwoch werden wir aber wieder ein anderes Gesicht im Kreis-Pokalfinale zeigen“, ist sich HSV-Coach sicher.
HSV: Glowka, Goßmann, Küster, Frohwein, Weißwange, Seketa, Schmidt, Thomann, Golisch, Henkel, Pries.
Tore: 1:0 (7.), 2:0 (22.), 3:0 (23.), 3:1 (30.) Strafstoß, 4:1 (69.)-.
Vorheriger ArtikelMit den Morderger-Zwillingen gewinnt TC Methler 9:0
Nächster ArtikelErgebnisse vom Jugendhandball

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.