Breiter HSV-Kader wirkt sich positiv aus

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Fußball-Westfalenliga: Der SuS Langscheid/Enkhausen scheint der SpVg. Holzwickede zu liegen. Im Hinspiel 1:0 gewonnen, übrigens der erste Sieg des Aufsteigers aus der Emschergemeinde in der neuen Umgebung, und beim Rückspiel legten die Peter-Mannen sogar noch einen Treffer mehr drauf, schickten den Gast mit 2:0 geschlagen zurück an den Sorpesee.

„Ein verdienter Sieg“, wie HSV-Trainer Ingo Peter befand.  Das bestätigte auch sein Langscheider Trainerkollege  Bernd Löseke, der  seine Mannschaft lautstark in der Halbzeitpause daran erinnerte, dass sie sie nicht auf einer „Kaffeefahrt“ befinde. Seine Elf wurde zwar agiler, aber so richtig gefährlich wurde es dadurch vor dem HSV-Tor nicht. Peter machte dagegen sehr viel Leidenschaft, Zweikampfstärke und eine gute Arbeit gegen den Ball bei seinen Mannen aus, die gestützt auf eine solide Abwehrleistung, kaum etwas für die Besucher zuließ. Diese Fußball-Tugenden waren der Schlüssel zum HSV-Heimerfolg. Und dann auch noch zwei Treffer, die das Torkonto nunmehr auf 19 Saisontore ansteigen ließ. Ja, wenn die Holzwickeder weitere gute Tormöglichkeiten, die durchaus vorhanden waren, genutzt hätten, hätte das Endergebnis sogar noch klarer ausfallen können.

Gezeigt hat sich auch, dass der breite Kader dem Trainerstab um Ingo Peter Gelegenheit gibt, notwendige Auswechslungen vorzunehmen und das Team dadurch nicht schwächer wird. Sascha Ernst, der einige starke Szenen hatte, wurde in der Schlussphase von Sitki Üstün ersetzt. Christopher Franz verletzte sich bei einem Konterversuch – für ihn kam Ahmet Aktas. Und auch Michael Rotholz erwischte es wieder. Bei einem Sprint fasste er sich plötzlich an den Oberschenkel. Eine Zerrung bedeutete er traurig nach Spielschluss in der Kabine. Für ihn sprang Heimkehrer Marco Köhler in den Schlussminuten ein. Das eingewechselte Trio fügte sich nahtlos in das gut funktionierende Mannschaftsgefüge ein. Da wurden die Urlauber Dennis Hense, Peter Suchy und Patrick Sievers gar nicht so sehr vermisst.

Marian Busse hat sich abgemeldet

Das nächste Spiel muss der HSV am 07. April beim DSC Wanne-Eickel bestreiten. Franz gab grünes Licht, dass er dann wohl wieder spielen könne. Rotholz dagegen droht wieder eine längere Pause. Nicht mehr im HSV-Kader ist Stürmer Marian Busse (Bild), der sich abgemeldet hat. Er wohnt in Düsseldorf, bekam weniger Spielanteile. „So war sein Aufwand wohl zu groß“, mutmaßt HSV-Coach Peter, der nun einen Offensivspieler weniger in seinem Kader hat

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