Bommern feiert in Heeren die Meisterschaft

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Handball Landesliga: HC Heeren – TuS Bommern 17:21 (10:10). Schon eine Minute vor dem Schlusspfiff verließ Heerens Trainer Kai Harbach seine Bank und gratulierte seinem Gegenüber auf Seiten der Gäste. Da stand schon fest, dass der TuS Bommern in der nächsten Saison in der Verbandsliga auf Torejagd gehen wird. Dabei begann es verheißungsvoll für den HC in einer proppevollen Halle in Heeren. 2:0 führte die Harbach-Truppe. In einem kampfbetonten, aber nie unfairen Spiel lagen die Hausherren nach 23 Minuten mit 6:9 im Rückstand, weil sie es nicht schafften, die Überzahlsituationen in Tore ummünzen zu können. Aber mit dem Halbzeitpfiff gelang Lars Kröllken der Ausgleich.

Nach dem Pausentee wogte das Spiel anfangs hin und her. Bommern führte und Heeren glich aus. Ab der 35. Minute übernahm der Tabellenführer das Kommando. Nach 50 Minuten gingen die von einer großen Anhängerschar begleiteten Gäste mit 17:14 in Führung. Diese bauten die Wittener vorentscheidend auf 20:14 aus, weil es der HC Heeren nicht schaffte, das Bommeraner Abwehrbollwerk zu überwinden. Spätestens als es nach 58 Minuten 21:17 für den designierten Meister stand, war der Drops für den HC Heeren gelutscht.

„Es war für uns ein tolles Erlebnis vor dieser Kulisse. Glückwunsch an Bommern, sie haben verdient gewonnen“, sagte Harbach nach dem Spiel. „Wir kamen vorne einfach nicht durch. Mit der Abwehr bin ich eigentlich zufrieden. Verdienter Sieg für Bommern und Feierabend.“ Wie es jetzt mit dem HC Heeren weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

HC Heeren: Faber, Massat (nur bei einem Strafwurf); Baykan (1), Busacca (n.e.), Höft (6/1), Inkmann, Kröllken (3), Lysakowski (1), Nowaczyk (3/2), Purwin (n.e.), Schulz (1), Warias (2).

Anmerkung:
Schade, dass zu Beginn des Spiels der eine oder andere Heerener Zuschauer die gute Idee zunichte machte, indem die Namen der Gäste-Spieler, die von einem Vertreter des TuS verlesen wurden, mit einem „Arschl…“ verbal begleiteten. Ebenfalls wäre es schön gewesen, wenn der HC Heeren seine Tradition, die Namen der gegnerischen Torschützen nicht zu nennen, bei diesem Spiel gebrochen worden wäre.

Bild: Staffelleiter Hilmar Schöler überreichte dem frisch gebackenen Meister TuS Bommern nach dem Schlusspfiff in Heeren die Meisterurkunde.

Weitere Ergebnisse
HSV Herbede – HC TuRa Bergkamen II 30:29
HC TuRa Bergkamen I – PSV Recklinghausen 29:20
(Spielberichte folgen)

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