Bilanz weiter verbessern

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Handball Verbandsliga: ATV Dorstfeld – SuS Oberaden I (Samstag, 19 Uhr; Sporthalle Dorstfeld, 44149 Dortmund, Fine Frau 56 – 58). Nach 3:1-Punkten aus den letzten beiden SpielenBilanz weiter verbessern möchte der SuS Oberaden diese Bilanz in der letzten Partie des Kalenderjahres weiter verbessen und sich mehr vom Tabellenende entfernen. Gegner am Samstag ist der Aufsteiger aus Dorstfeld, der es bisher mit 11:9 Punkten auf den fünften Platz gebracht hat. Dabei verließ der ATV die heimische Halle in fünf Spielen dreimal als Sieger.

„Dorstfeld hat noch kein Saisonspiel gehabt, in denen sie richtig schlecht waren“, stellt SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth fest. „Sie hatten weder große Ausreißer nach oben und auch nicht nach unten. Sie sind eben eine ganz konstante Mannschaft, die dadurch auch ihre Punkte holt.“ Ganz routiniert spulen sie einfach ihr Spiel ab. Mit Linkshänder Jürgen Lepine (35), mit dem der SuS bei dessem Einsatz für den OSC Dortmund in den letzten Jahren mehrfach die Klingen kreuzte, auf Rechtsaußen, hat der ATV einen Ausnahmespieler, der im Juli „Handballer des Jahres“ in Dortmund wurde. Neben Lepine sind es im Rückraum Linkshänder Michael Hermann und die beiden wurfgewaltigen Jonas Rodenberg und Lukas Wolbring auf der halblinken Position, die es auszuschalten gilt. „Die sind schon eine abgezockte Truppe.“

Wieder Grundlage für einen Erfolg soll die Defensive der „Cobras“ werden. „Das war in den letzten zwei, drei Spielen der Fall.“ Gegen Hagen und Riemke belohnte sich die Mannschaft damit, gegen den OSC Dortmund hatte es nicht ganz gereicht. „Auch gegen Dorstfeld wollen wir das Spiel aus der Defensive aufbauen und mit Tempo mit Nico Wagner, Fabian Lauber, Till Stock und Hendrik Schuchtmann, der wieder aushelfen wird, wieder einfache Tore erzielen.“ Damit will der Gast aus Bergkamen den Aufsteiger „ein wenig aus der Reserve locken und ein wenig ärgern“ (Roth). Dann hält es der SuS-Coach nicht für unmöglich, aus Dortmund etwas mitzunehmen. „Wir wollen zwei Punkte nachhause bringen, um entspannter ins neue Jahr gehen zu können.“

Die Woche über konnte der SuS nicht wie erhofft trainieren, da Ausfälle aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen zu beklagen waren. Neben dem inzwischen am Finger operierten Patrick Müller, sind keine weiteren zu beklagen. Wie Hendrik Schuchtmann wird auch Nico Mork aus der Reserve zum Kader der Ersten stoßen.

Bild: Wieder Grundlage für einen Erfolg soll die Defensive der „Cobras“ werden.

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