Beim SSV ist es fünf Minuten vor zwölf

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Fußball-Landesliga: Diese so wichtige Partie in Waltrop wollte der SSV Mühlhausen-Uelzen auf keinen Fall verlieren. Das waren Hoffnungen und Wünsche vor dem Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Waltrop Nord an der Friedhofstraße. Nach den gespielten 90 Minuten kam die Vorstellung jedoch einer Beerdigung gleich. 0:2 verloren. Eine böse Niederlage mit Folgen, denn der SSV hat nur noch drei Zähler Vorsprung  vor den Abstiegsrängen.

Mittwoch folgt gleich das nächste Abstiegsduell in Marten, wie der SSV arg gefährdet.  Da muss mehr kommen, das weiß Trainer Hartmut Sinnigen (Bild), das müssten eigentlich auch die Spieler wissen. Gleich sechs Totalausfälle zählte der Coach in Waltrop. Und weil auch noch Einsatz, Kampf und der Wille fehlten, gegen einen aggressiven  Gegner wie Waltrop dagegen zu halten,  musste man die Punkte abgeben. Der Trainerstab ist ratlos. Gegen Holzwickede, wenige Tage zuvor, im Pokal stark und engagiert, in Waltrop das ganze Gegenteil.  Da tun sich Parallelen zum Vorjahr auf: Der SSV spielte richtig gut im Westfalenpokal gegen Oberligist Hüls, verlor unglücklich, ließ danach aber ein ganz schwaches Spiel folgen.

Gründe für solche unterschiedliche Leistungen haben die Verantwortlichen (noch) nicht gefunden. Die Krisensitzung nach dem ebenso desolaten Auftritt gegen Stockum hat stattgefunden, nur besser geworden ist  die Spielweise auch nicht. Personelle Alternativen gibt es nicht, denn Kumor (Grippe), Kwiotek (Zerrung) und Pilzecker (Knöchel) fielen kurzfristig aus. Doch diesen steten Hinweis auf den dünnen Kader will Hartmut Sinnigen nicht mehr gelten lassen. „Immerhin stehen elf Mann auf dem Platz und  die sollten sich den Ar…. aufreißen. Es ist fünf Minuten vor zwölf.“

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