Beim 48. ARAG Cup siegt der Stützpunkt des Kreises Ahaus/Coesfeld I – Unna/Hamm I steigt ab

Beim 48. ARAG Cup siegt der Stützpunkt des Kreises Ahaus/Coesfeld I – Unna/Hamm I steigt ab

Fußball: Der 48. ARAG Cup hat  mit dem Stützpunkt des Kreises Ahaus/Coesfeld I einen verdienten Sieger gefunden. Den 2. Platz sicherte sich die Auswahl des Kreises Bochum. Im spannenden Finale im SportCentrum Kaiserau setzte sich das Team von Ahaus/Coesfeld-Trainer Carsten Schlamann mit 2:0 durch. Der Jubel bei seinem Team war nach dem Schlusspfiff riesengroß. Für die Münsterländer war es nach 2016 der zweite Erfolg beim U12-Hallensichtungstrunier des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Der Stützpunkt Unna musste neben den Kreisen Dortmund, Lübbecke und Münster absteigen

Aber auch das unterlegene Bochumer Team von Trainer Norbert Hamme erntete den verdienten Applaus der zahlreichen Zuschauer für eine herausragende Turnierleistung. Die Bronzemedaille sicherte sich der Kreis Herford. Im Spiel um Platz drei konnte der Stützpunkt aus dem FLVW-Kreis Tecklenburg mit 2:1 besiegt werden.

Die Spannung in den Vor- und Zwischenrunden sowie bei den Entscheidungsspielen war kaum zu überbieten. So musste nach elf Spielen der punkt- und torgleichen Teams aus Steinfurt und Tecklenburg der direkte Vergleich über den Einzug ins Halbfinale – zu Gunsten von Tecklenburg – entscheiden. Trotz der vielen engen Spielentscheidungen und der Tatsache, dass Emotionen zum Sport dazugehören, stand das „Fair Play“ im Vordergrund. Hierfür gilt der Dank den Akteuren, den Trainern aber auch den zahlreichen Zuschauern.

Der U12-Sichtungswettbewerb 2019 ist der erste Höhepunkt der Fußballjugend im neuen Kalenderjahr. Neben der Hauptrunde wird auch die Qualifikationsrunde im SportCentrum Kaiserau ausgetragen. Bei den zwei Mal drei ereignisreichen Tagen mit insgesamt 30 Stützpunktauswahlen können die jungen 300 Nachwuchstalente ihr fußballerisches Können demonstrieren.

674 Tore in 202 Spielen

Bei den 202 Spielen des 48. ARAG Cups wurden insgesamt 674 Tore erzielt – 333 davon in der Hauptrunde. Demnach war es verständlich, dass irgendwann die Kräfte schwanden. Ernste Verletzungen, außer üblichen Blessuren, waren zum Glück nicht zu beklagen.

Die Siegerehrung wurde in Teamarbeit durchgeführt: Jochen Grahn vom Turnier-Sponsor ARAG, FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski, Vizepräsident Jugend Holger Bellinghoff und Harald Ollech, Vorsitzender des Verbands-Jugend-Ausschusses, sowie die Turnierleitung ehrten die siegreichen Teams. Holger Bellinghoff dankte allen Spielern, Trainern, Eltern, der Turnierleitung, den FSJlern, den Spielleitern und Sichtern für den vorbildlichen Veranstaltungsablauf.

E-Soccer-Cup am Abschlussabend

Der Abschlussabend stand erstmals im Zeichen des E-Soccers. Nach dem eigenen aktiven Fußballspiel in der Halle durften sich die Kicker auch noch an der Spielkonsole beweisen und in gemischten Teams wurde der FLVW-E-Soccer-Cup ausgespielt. Das Organisationskomitee bildeten uunter anderem Cedric Otto, Dean Bleul und Marion Grotefels.

Wie bei einem großen Turnier steigerte sich die Spannung im Turnierverlauf und fand mit dem Endspiel den jeweiligen Höhepunkt. Bei dem ARAG Qualifikationsturnier gewann das Team mit Danis Omeragic (Siegen-Wittgenstein), Andre Wagner (Beckum), Janis Seiler (Höxter) und Seferi Dijon (Olpe). Bei der Hauptrunde war das Team mit Christopher Schürkmann (Unna/Hamm II), Linus Höfling (Hagen) und Dustin Jurkiewicz (Dortmund) siegreich.

Der U12-Sichtungswettbewerb ist für die jungen Talente die erste Sichtung auf Verbandsebene. Verbandsfußballlehrer Rene Hecker, die Jahrgangstrainer Holger Bellinghoff und Werner Schröder sowie die DFB-Koordinatoren Herbert Hrubesch und Hans Danner hatten somit mit ihrem Sichter-Team alle Hände voll zu tun und konnten sich reichlich Notizen machen.

ARAG Cup ist Sichtungs-Auftakt auf Verbandebene

Die Turnierleitung mit Thomas Ehrich, Manfred Melcher und Bernd Götte sorgte im Zusammenspiel mit den FSJlern Lena Bergkemper, Jonas Telschow und Cedric Otto für einen vorbildlichen organisatorischen Ablauf. Die FSJler sowie Sarah Feld, Daniel Hollensteiner und Hans-Christian Meier agierten zudem mit dem nötigen Fingerspitzengefühl als Spielleiter.

Bei der Qualifikationsrunde vom 1. bis 3. Januar konnten sich die Stützpunkte der Kreise Ahaus/Coesfeld II, Siegen-Wittgenstein, Lüdenscheid/Iserlohn und Minden als Turniersieger den „Aufstieg“ in die Hauptrunde 2020 sichern.

Bild: Das Team vom Stützpunkt Unna/Hamm 1 konnte sich nicht behaupten, steigt ab und findet sich im nächsten Jahr in der Qualifizierungsrunde wieder. Das Team Unna/Hamm 2 dagegen belegte am Ende Rang fünf / Foto FLVW

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