Beide können mit Punkt gut „leben“

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Fußball-Westfalenliga 2: SV Holzwickede – Kirchhörder SC 0:0. Mit einer Punkteteilung, die zwar für keine Seite den endgültigen Klassenerhalt, aber nach der deftigen Hevener Heimklatsche gegen Brünninghausen einen durchaus wichtigen Schritt in diese Richtung bedeutet, trennten sich Westfalenligist SV Holzwickede und der Neuling aus Kirchhörde. Und folglich herrschte hüben wie drüben weitgehend Zufriedenheit über den Spielausgang. Die Holzwickeder, die die Gelbsperren ihrer Abwehrstützen Groenewold, Köhler und Lorenz gut kompensieren konnten, begannen forsch. Schon in der 2. Minute traf Mirco Gohr ins Kirchhörder Gehäuse, aber der gute Schiedsrichter Florian Visse (Ibbenbüren) pfiff diesen Treffer zu Recht wegen eines Foulspiels ab. Gohr hatte auch die nächste Chance der in dieser Phase spielbestimmenden Hausherren, doch KSC-Keeper Sören Gerlach drehte seinen Schuss in der 16. Minute mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Drei Minuten später verpasste der aufgerückte Dennis Hense einen Eckball von Sitki Üstün nur um Zentimeter.

Kirchhörde versteckte sich jedoch keineswegs und lauerte auf Konter über den schnellen Santiliano Braja. Die dickste Chance der Gäste resultierte allerdings aus einem „Fast-Eigentor“ der HSV-Abwehr in der 24. Minute.  Ansonsten aber erlebte Torwart Torben Trapp einen weitgehend ruhigen Nachmittag.
Daran änderte sich auch nach Wiederanpfiff wenig. Die Gastgeber begannen wiederum recht schwungvoll und wurden von der Tribüne aus lautstark von den Meisterspielerinnen der 2. Frauenmannschaft angefeuert. Aber mit fortschreitender Spieldauer erkämpfte sich der Gast mehr Anteile, ohne jedoch – bis auf Sven Stiesbergs Knaller (69.), der knapp vorbei ging – klare Tormöglichkeiten zu bekommen. Die HSV-Deckung musste zwar mehr Arbeit als zuvor verrichten, behielt aber stets die Oberhand. Umgekehrt konnten allerdings auch die Holzwickeder nicht mehr allzu große Gefahr verbreiten in einem Spiel, das schiedlich-friedlich torlos ohne eine gelbe Karte und einen Spielerwechsel endete.

HSV-Trainer Ingo Peter: „Wir haben in der 1. Halbzeit gut gespielt, spielerische Moment gesetzt und ein paar gute Chancen gehabt. Später wurde es ein Kampfspiel, bei dem wir unser Mimimalziel von einem Punkt erreicht haben“.

HSV: Trapp – Bednarek, Wilmanns, Hense, Kaiser, Oscislawski, Senga, Üstün, Gohr, Grasteit, Lenz.
KSC: Gerlach – Gräfenkämper, Stiesberg, Braja, Erkaya, Schumacher, Kesper, Krämer, Yüksel, Watermann, Franzen.
Tore: keine.

Bild: Der HSVer Fabian Lenz auf dem Weg zum Kirchhörder Tor.

Aktuell: Drei Neuzugänge beim HSV
Der HSV meldet für die neue Saison die ersten drei Neuzugänge. Von den A-Junioren des SuS Kaiserau kehrt der Holzwickeder „Junge“ Marcel Duwe an die Emscher zurück. Nach einem Jahr beim Landesligisten SC Neheim wird auch Christopher Franz wieder das Holzwickeder Trikot überstreifen. Vom SSV Mühlhausen-Uelzen aus der Landesliga 3 stößt Philipp Hofmann zu den künftigen HSCern.

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