Beide heimischen Landesligisten am 4. Spieltag auf der Siegerstraße

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Fußball: Siege meldeten die heimischen Landesligisten am 4. Spieltag. Die IG Bönen gewann 5:2 im Nachbarduell gegen Bockum-Hövel. Mit einer neuformierten Mannschaft kam der SuS Kaiserau zu einem 6:2-Auswärtserfolg bei Firtinaspor Herne.

Der SuS Kaiserau kann es auch ohne neun Stammspieler. Nein, das galt wohl nur für das Match beim Tabellenletzten Firtinaspor. Gleich neun Spieler mussten ersetzt werden, sieben waren auf „Hochzeitsreise“ in Reit im Winkl, wo Daniel Milcarek heiratete. Zwei Spieler fehlten verletzt. Keine guten Vorzeichen. Überraschend dann, dass die Schwarz-Gelben die Hürde in Herne so deutlich nehmen konnten. Zweiter Saisonsieg und rauf in der Tabelle auf Rang sechs. Klar, die neu aufgestellte Elf – es gab Anleihen aus der Reserve und U19 – musste sich erst finden, gestattete Herne zur Pause noch ein 2:2-Unentschieden. Doch nach der Pause rollten die SuS-Angriffe, weitere Möglichkeiten taten sich auf und es durfte noch weitere vier Mal gejubelt werden.

Bildzeile: SuS-Trainer Jörg Lange lobte den Auftritt seiner neuformierten Mannschaft in Herne.

SuS-Trainer Jörg Lange zog den Hut vor der Leistung der Mannschaft. „Dass wir so viele Stammspieler ersetzen mussten, fiel im Nachhinein gar nicht so sehr ins Gewicht. Die Jungs, die aufgelaufen sind, haben das richtig gut gemacht.“ Entsprechend groß war auch die Freude bei der Hochzeitfeier in Reit im Winkl, wo der Dreier natürlich auch für beste Stimmung sorgte.
Am Sonntag hat der SuS Kaiserau Heimrecht gegen DJK Wattenscheid.

Bildzeile: Mit lauten Trommelschlägen peitschen die IG-Fans ihre Mannschaft fast während der gesamten 90 Minuten nach vorne.

Eigentlich müsste es sich in der Landesliga 4 eigentlich schon rumgesprochen haben, dass die IG Bönen gleich nach dem Anpfiff loslegt und zu frühen Toren kommt. So war es auch Sonntag wieder, als die IG früh im Schulzentrum loslegte und mit einem Doppelschlag von Mohammed Bulut sowie Emre Demir nach elf Minuten bereits 2:0 gegen Bockum-Hövel führte. Am Ende hieß es 5:2, was Trainer Ferhat Cerci auf der einen Seite zwar stolz machte, er aber auch andererseits schwächere Momente ausmachte. Das waren nach der Pause 30 Minuten, die ihn ärgerten. Seine Mannschaft agierte zu passiv und ließ den Gegner fast ungehindert zu zwei Gegentreffern kommen. Das Defensivverhalten von vorne bis hinten habe ihm nicht gefallen. Da sah Cerci keine Struktur mehr im Spiel. „Daran müssen wir arbeiten“, sah der Coach Handlungsbedarf vor dem schweren Auswärtsspiel am Sonntag beim Spitzenreiter BSV Roxel.

Bildzeile: Adem Cabuk (2.v.li.) kann hier wiederum eine brenzlige Situation vor dem Bockum-Höveler Tor heraufbeschwören.

 

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