Bei Gewitter sofort Fußball-Stopp

566

Fußball: Das Szenario tat sich am letzten Freitag (14. August) auf heimischen Fußballplätzen auf. Gewitter zogen auf mit Blitz, Donner und Regen. Die laufenden Spiele wurden abgebrochen. Die richtige Entscheidung.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen verweist auf seiner Homepage in diesem Zusammenhang auf die Gefahren.
Es heißt: Es liegt in der Verantwortung des Trainers, seine Spieler nie Gefahrensituationen auszusetzen. Dabei ist es eine Sache der Erfahrung, welcher Trainer wie früh aufkommendes Gefahrenpotenzial zu erkennen im Stande ist.

Ein solches Gefahrenpotenzial zieht definitiv wortwörtlich mit dunklen Wolken heran, wenn ein Gewitter naht: Hier kann sekündlich eine lebensgefährliche Situation entstehen!

Besonders gefährdet sind Spieler und Zuschauer, die sich in der Nähe von Metallgittern oder -zäunen aufhalten. Aber auch ein feuchter Rasen kann die Elektrizität stärker leiten.

Es gilt die 30-30-Regel: Wenn zwischen sichtbarem Blitz und dem darauffolgenden Donner weniger als 30 Sekunden vergehen, muss der Trainer das Training beziehungsweise das Spiel umgehend abbrechen und alle Beteiligten in Sicherheit bringen:

  • Den besten Schutz bieten Gebäude mit Blitzschutzanlagen oder geschlossene Fahrzeuge.
  • Einen relativen Schutz bieten Gebäude ohne Blitzschutzanlage oder überdachte Tribünen.
  • Vermeiden Sie die Nähe zu Bäumen, Zelten, Flutlichtmasten und die Berührung von Metallgegenständen.
  • Sofern keine Schutzbereiche vorhanden sind: Gehen Sie in Hockstellung und halten Sie die Beine dabei eng geschlossen.

Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder dem letzten Donner kann Entwarnung gegeben werden.

Weitere Informationen im Merkblatt „Fußball bei Gewitter“ . Der FLVW empfiehlt, das Merkblatt auszudrucken und sichtbar in den Kabinen und im Vereinsheim aufzuhängen.

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.