Bei der Mühlhausener U23 tun sich mächtige Personalprobleme auf – Nachlese in der Kreisliga A

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Fußball: Unser SKU-Team hielt noch einmal eine Nachlese der Spiele vom Wochenende mit Beteiligung der A-Kreisligisten. Besonders auffällig, dass die Ausfallliste der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen lang und länger wird und sich die Frage auftut, ob SSV-Trainer Marco Slupek zum Meisterschaftsauftakt am Sonntag gegen den TSC Kamen überhaupt elf Spieler auf die Beine stellen kann.

Abschied: Patrick Linnemann kehrte mit seiner neuen Mannschaft SuS Olfen zum SuS Kaiserau II zurück und gewann 3:0. Doch das stand nicht im Vordergrund, vielmehr seine Verabschiedung, was Corona zuvor nicht ermöglichen konnte. Emotional verabschiedeten sich seine Spieler von ihrem langjährigen Coach mit einem Kaiserauer Trikot, einem Blumenstrauß und Verzehrgutschein, was ihn sehr zur Rührung brachte. Kaiserau werde immer sein Zuhause sein, verriet er.

Personalprobleme: 7:2 fegte der SSV Mühlhausen-Uelzen II den C-Ligisten RW Unna II aus dem Mühlbachstadion. Dabei kam es zur großen Gala von Jona Deifuß, der sechs Treffer erzielte. Doch das Ergebnis konnte SSV-Trainer Marco Slupek nicht besonders erfreuen, denn es tun sich mächtige Personalprobleme auf. Manuel Stiepermann (Knöchel gebrochen), Joschka Mainz (Knieprobleme), Daniel Galwas (Schulter), Christian Hackmann (Fuß), Hüssein Akman (Schienbein), Franz Gerhards (muskuläre Probleme) stehen auf der Ausfallliste. So musste der zweite Torhüter Nico Hölzel als Feldspieler agieren, ebenso Geschäftsführer Benjamin Gräbe und Schiedsrichter Tolga Sari. Die große Frage: Bekommt Marco Slupek für die SSV-Reserve überhaupt elf Spieler zum Meisterschaftsauftakt am Sonntag gegen den TSC Kamen auf den Platz?

Bildzeile: Für SSV-Trainer Marco Slupek tun sich mächtige Personalprobleme auf.

Fortschritte: 2:3 verlor der BSV Heeren gegen Bezirksligist Westfalia Wethmar. Doch Trainer Christoph Golombek sah Fortschritte gegenüber den Vorwochen. Arne Volkmer brachte seine Farben sogar per Strafstoß 1:0 in Führung, musste nach 50 Minuten aber verletzt ausscheiden. Binnen zehn Minuten drehte Wethmar vor der Pause das Ergebnis auf 3:1. Tim Heberlein konnte nur noch verkürzen.

Fitness: Kevin Waschk erwies sich für Blau-Rot Billmerich erneut als entscheidender Torschütze beim 3:2-Erfolg im Waldstadion gegen SuS Lünern. In der 72. und 88. Minute war er in dem Testspiel zwei Mal erfolgreich, drehte das Spiel zugunsten des A-Kreisligisten. Ausdruck auch guter konditioneller Verfassung und Fitness, was BRB-Trainer Flurim Ramaj als große Stärke für die kommende Saison ansieht.

Wechsel: Keine gute 1. Halbzeit legte der SuS Oberaden im Pokal gegen Landesligist Bockum-Hövel hin, lag sehr zum Unmut von Trainer Birol Dereli 0:2 hinten. Zur Pause nahm er drei Wechsel vor. Das führte zu einer Leistungssteigerung und so konnte man dem Favoriten mehr Paroli bieten. Marcel Erdmann und Michael Krakala ließen gute Möglichkeiten aus. Die Gäste trafen noch ein drittes Mal zum 3:0-Endstand. Am Sonntag um 17 Uhr kommt es zum Meisterschaftsauftakt gleich zum Derby gegen TuRa Bergkamen.

Angriff: Trotz der 3:8-Heimniederlage im Pokal gegen Landesligist TuS Wiescherhöfen sah Recep Alkan, Trainer des FC Overberge, ein gutes Spiel seiner Mannschaft. Mit forschen Angriffen legte seine Mannschaft los, führte 1:0 durch Phil Richter und stellte auch noch ein 2:2 durch Henri Wittwer her. Doch zu mehr reichte es nicht, zumal Wiescherhöfen seine Chancen effizient nutzte, weniger der FCO im weiteren Spielverlauf. Jaromir Groß sah in der 67. Minute die Rote Karte wegen Unsportlichkeit.

Verletzungen: Mit zwei Verletzungen musste der SV Langschede das Pokal-Aus gegen Kaiserau (2:3) bezahlen. Niklas Müller musste mit einem Schlüsselbeinbruch ausgewechselt werden. Später erwischte es auch Yannick Büscher mit einem dreifachen Bänderriss im rechten Knöchel. Beide fallen aus zum Meisterschaftsstart am Sonntag gegen den Kamener SC in der Ruhrkampfbahn.

Pressing: Mit frühem Pressing wollte RW Unna im Pokal dem Landesligisten SuS Kaiserau wirksam begegnen. Doch schon nach 13 Minuten war die Taktik dahin, der Gegner führte 2:0. „Durch den Doppelschlag war das hohe Anlaufen schon verpufft“, konstatierte RWU-Trainer Patrick Kulinski, „danach vier Schüsse von Kaiserau und vier Tore.“ Am hieß es 2:9, was Kulinski aber nicht als schlechte Hypothek mit in die Meisterschaft nehmen wird.

Pokal: Heute (Anpfiff 19:30 Uhr) kommt es zum Kreis-Pokalknaller des Kamener SC gegen den ambitionierten Bezirksligisten SV Eintracht Heessen. Die hoffentlich vielen Anhänger dürfen sich gewiss auf ein munteres Spiel freuen. Der KSC setzte sich in der 1. Runde des Krombacher-Kreispokals 6:0 gegen Afferde durch, Hessen nahm die erste Hürde (9:0 gegen Isenbeck Hamm) ebenfalls souverän. Pokal Teil zwei dann am Donnerstag um 19.30 Uhr an der Gutenbergstraße. Die KSC-Damen treffen auf den Landesligisten BSV Heeren.

Bildzeile: Der Kamener SC ist heute ab 19.30 Uhr im Krombacher-Kreispokal gegen den SVE Heessen gefordert.

 

 

 

 

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