Bärinnen schlagen sich achtbar gegen Deutschen Meister

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Eishockey: Frauen-Bundesliga: Mit zwei Niederlagen im Gepräck mussten die Bärinnen des EC Bergkamen die Heimreise aus Memmingen antreten. Am Samstag verlor das Team von ECB-Trainer Robert Bruns 2:4 hieß es am Samstag und am Sonntag folgte ein 1:3 beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger ECDC Memmingen. Gemessen an dem dünnen Kader von Bergkamen durchaus achtbare Ergebnisse. „Es ist der Teamgeist, der den ECB auszeichnet und mit dem viel zu erreichen ist“, das Fazit von Ilona Pollmer, der ECB-Vorsitzenden, „aber auch dem sind Grenzen gesetzt. Das mussten wir wieder einmal schmerzlich feststellen. Ohne eine qualitativ hochwertige Verstärkung in der kommenden Spielzeit wird sich an der Situation nichts ändern.“

ECDC Memmingen – EC Bergkamen 4:2 (0:0, 2:2, 2:0)
Die Bergkamener begannen genauso wie man sich das vorgenommen hatte, sehr konzentriert und keinesfalls besonders defensiv. So entwickelte sich ein gutes Spiel mit vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, allerdings ohne dass Emma Schweiger auf Memminger Seite oder Sarah Körber in ihrem ersten Ligaspiel nach ihrer Knieverletzung, hinter sich greifen mussten. Mit 0:0 ging es in die Pause.  In der 22. Minute bescherte sich Mona Schneck, die am Montag ihren 30. Geburtstag gefeiert hat, ein verspätetes Geburtstagsgeschenk zum 0:1. Die Canadierin Gilligan nutzte dann allerdings in der 26. Minute eine Strafzeit von Nina Ziegenhals zum Ausgleich. In der 30.min konnte der ECB durch Kristin Blase wiederum in Führung gehen. Die Bärinnen konnten aber diesen Spielstand nicht bis zum Drittelende halten. In der 37 Minute fiel der Ausgleich zum 2:2.  Im letzten Drittel kam es wie schon so oft in dieser Saison gegen Mannchaften auf den Plätzen eins bis drei der Tabelle – man muss auf Bergkamener Seite diesem hohen Einsatz Tribut zollen und macht einen Fehler. Eine Unkonzentriertheit, die von dem hochkarätig besetzen Memminger Kader sofort ausgenutzt wird und so musste man im letzten Drittel in der 45. und 55. Minute zwei Tore zum Endstand von 4:2 einfach akzeptieren. Klar, das Frustpotential war hoch, da man sich gerne auch einmal auf Bergkamener Seite für den kämpferischen Einsatz belohnt sehen möchte.

ECDC Memmingen – EC Bergkamen 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Am Sonntagmittag um 12.15 Uhr ging es weiter. In diesem Spiel konnten jetzt wieder Rebecca Graeve und Christina Schwammborn mit dabei sein, die am Samstag noch mit einer Strafe belegt nur zuschauen konnten. Davon erhoffte man sich auf Bergkamener Seite noch einen Schub für das erneute Aufeinandertreffen. Man hatte sich beim ECB  viel  vorgenommen, geriet schon in der 5. Minute durch ein Tor von Marina Swikull in Rückstand. Bergkamen sammelte sich, meisterte drei Unterzahlsituationen und beendete das Drittel mit dem Ergebnis von 1:0. Im Mitteldrittel war es ein ausgeglichenes Spiel, allerdings war es wieder ein Fehlpass, der in der 26. Min zum Tor von Julia Seitz zum 2:0 ausgenutzt wurde. Und so ging es auch in die Kabine. Bergkamens Coach Robert Bruns versuchte die Motivation seiner Mädels hoch zu halten und so konnte Nina Ziegenhals in der 49. Min den Anschlusstreffer zum 2:1 markieren. Der Trainer nahm direkt danach eine Auszeit, Sarah Körber verließ das Tor. Keine dieser Maßnahmen führte aber zum erhofften Ausgleich. Im Gegenteil, in der 58. Minute fiel dann durch Nicola Eisenschmidt das Tor zum 3:1-Endstand. Ein wirklicher sehr guter Rückhalt für ihre Mannschaft war Sarah Körber (Bild), die nach Ihrer Verletzung schnell wieder an alte Leistung anknüpfen konnte.

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