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Bärinnen mit Niederlage und Sieg gegen Mannheim

Bärinnen mit Niederlage und Sieg gegen Mannheim

Eishockey, Frauen-Bundesliga: Nicht die erwünschten sechs Punkte  fuhren die Bärinnen des EC Bergkamen am Doppelspiel-Wochenende gegen die Mad Dogs Mannheim ein. Trotz zweimaliger Führung (2:0 und 3:1) musste man sich im Samstagspiel 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Am Sonntag ließ Bergkamen dann einen 3:1-Sieg folgen.

EC Bergkamen – Mad Dogs Mannheim 3:4 n.V. (2:1, 1:0, 0:2, 0:1).
Trotz langer Führung verloren die EC Bergkamener Bärinnen am Samstagabend am Ende nach Verlängerung gegen die Mad Dogs aus Mannheim. Und das noch nicht einmal unverdient. Zwar startete der ECB gut in das Spiel und konnte durch Celine Belo (3:22 Minuten; Vorarbeit: Alyssa Mae Wohlfeiler) und Alena Hahn (5:45 Minuten; Vorarbeit: Sabina Florian) bereits früh mit zwei Toren in Führung gehen, doch nach dem 2:0 war ein Bruch im Spiel der Bärinnen. Irgendwie fehlte der letzte Biss. Die Gäste merkten das, legten ihrerseits eine Schippe drauf und kamen noch vor Ende des ersten Drittels zum Anschlusstreffer durch Theresa Knutson. Aufgrund des noch starken Beginns der Bärinnen zu diesem Zeitpunkt ein  leistungsgerechter Spielstand.

Im zweiten Drittel waren es wieder die Bärinnen, die gut aus der Kabine kamen. Nur elf Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Christina Schwamborn den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellen (Vorarbeit: Mona Schneck, Alena Hahn). Aber trotz des erneuten Tores wurde das Spiel der Bärinnen keineswegs besser oder sicherer. „Ich habe selten so viele Fehler und Unkonzentriertheiten in einem Spiel von uns erlebt“, war die ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer nach dem Spiel sichtlich angefressen. Immer wieder schafften es die arg dezimiert angetretenen Mannheimerinnen gefährlich vor dem von Pia Surke gehüteten Tor aufzutauchen. Auch die Bärinnen hatten noch gute Möglichkeiten, um die Führung auszubauen, jedoch konnte das Spiel des ECB nicht so gefallen wie in den Spielen vor der Weihnachtspause.

Und als dann die Gäste im Schlussabschnitt, genauer nach 48:15 gespielten Minuten, durch Yvonne Vorlicek den neuerlichen Anschlusstreffer erzielten, bekamen sie noch einmal die zweite Luft, rannten und ackerten und wurden noch belohnt. Als die Bärinnen kurz vor Ende des Spiels die Scheibe aus dem eigenen Drittel nicht präzise genug in Richtung gegnerisches Tor bringen konnten – Mannheim hatte die Torhüterin herausgenommen – und der Puck abgefangen wurde, erzielte Theresa Knudson 17 Sekunden vor Ende den Ausgleich. Wiederum Theresa Knudson konnte dann zu allem Überfluss auch noch nach 49 gespielten Sekunden in der Verlängerung den Extrapunkt für die Mad Dogs klarmachen. „Ein völlig gebrauchter Tag“, fasste Pollmer zusammen.

ECB: Jule Flötgen, Pia Surke; Mona Schneck, Claudia Weltermann, Britta Schröder, Sabina Florian, Alena Hahn, Michelle Lübbert, Christina Schwamborn, Celina Belo, Nina Ziegenhals, Alyssa Mae Wohlfeiler, Kristin Blase, Annika Becker, Kira Kanders.
Tore: 1:0 (4.) Belo, 2:0 ( 6.) Hahn, 2:1 (16.) Knutson, 3:1 (21.) Schwamborn, 3:2 (49.) Vorlicek, 3:3 (60.) Knutson, 3:4 (61.) Knutson.

EC Bergkamen – Mad Dogs Mannheim 3:1 (2:0, 1:1, 0:0).
Die Bärinnen nahmen sich für das Sonntagsspiel einiges vor, konnten dies aber nur bedingt umsetzen. Im ersten Drittel spielten sie zwar deutlich besser als noch am Vorabend und konnten sich ein deutliches Chancenplus erspielen. Wie schon Samstagabend gingen die Bärinnen auch wieder in Führung, wieder durch Celina Belo (11:23 Minuten; Vorarbeit: Alyssa Mae Wohlfeiler) und schafften auch das 2:0, diesmal traf Alyssa Mae Wohlfeiler selbst (13:51 Minuten; Vorarbeit: Nina Ziegenhals). Einziger Unterschied war, dass der ECB am Sonntag nicht im Laufe des ersten Drittels nachließ und mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Drittelpause ging.

Das Mitteldrittel verschliefen sie dafür fast komplett. Und so kam es auch nicht überraschend, dass Mannheim nach 23:20 Minuten durch die ehemalige Bergkamenerin Pia Clauberg zum 1:2-Anschlusstreffer kamen. In der Folge kamen beide Mannschaften immer wieder zu Chancen, doch Jule Flötgen im ECB-Tor hielt ihren Kasten sauber. Auf der anderen Seite konnte Annika Becker kurz vor Ende des Drittels die Scheibe über die Linie bringen, sodass sie mit diesem 3:1-Vorsprung in die Kabine gingen (39:13 Minuten; Vorarbeit: Mona Schneck, Alena Hahn). Wie schon am Sonnabend gingen die Bärinnen also mit einem Zwei-Tore-Polster in das letzte Drittel.

Der große Unterschied zum Vortag war aber, dass sich die Bärinnen im Schlussdrittel wieder fingen und sich wieder mehr auf ihr Spiel konzentrierten, sodass Trainer Robert Bruns die letzten zehn Minuten relativ gelassen betrachten konnte, ohne dass der Sieg in Gefahr geriet. Im Gegenteil, die Bärinnen hätten bei etwas konsequenterer Chancenverwertung das Ergebnis noch deutlicher gestalten können. So blieb es aber beim 3:1 und die Bärinnen tun gut daran, das Wochenende abzuhaken und sich auf die kommenden wichtigen Spiele beim ESC Planegg-Würmtal zu konzentrieren.

ECB: Jule Flötgen, Pia Surke; Mona Schneck, Claudia Weltermann, Britta Schröder, Sabina Florian, Alena Hahn, Michelle Lübbert, Christina Schwamborn, Celina Belo, Nina Ziegenhals, Alyssa Mae Wohlfeiler, Kristin Blase, Annika Becker, Kira Kanders.
Tore: 1:0 (12.) Belo, 2:0 (14.) Wohlfeiler, 2:1 (24.) Clauberg, 3:1 (40.) Becker

Die Reise in den Süden des Landes steht für den ECB-Tross am nächsten Wochenende auf dem Programm. „Ich hoffe, dass wir da wieder besser auftreten, sonst wird das ein schwieriges Unterfangen.“ So eine immer noch angefressene Vorsitzende Ilona Pollmer. Wer die Spiele nächste Woche verfolgen möchte, kann wie immer auf der Seite https://www.deb-online.de/ligen/frauen-buli/spielplan/ den Live-Ticker einschalten.

Bild: Nur einen einen statt der erhofften zwei Siege verbuchte der EC Bergkamen am Wochenende gegen Mannheim.

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