Bärinnen machen es gegen Hannover im Dutzend

350

Eishockey, 1. Frauen-Bundesliga: Mit einem 12:0-Kantersieg endete das vergangene Spielwochenende für die heimischen EC Bergkamener Bärinnen gegen die überforderten Hannover Lady Scorpions

Bereits nach 15 Sekunden eröffnete Vane Kanters den Torreigen für die Bärinnen. Nur drei Minuten später führten die Bärinnen durch Tore von Rebecca Graeve und Claudia Weltermann bereits mit 3:0. In den nächsten sieben Minuten kamen die Bärinnen zu keinem weiteren Treffer, doch zwischen 10:29 und 13:38 Minuten zogen die ECB-Damen durch vier weitere Tore von Rebecca Graeve, Michelle Lübbert, Vena Kanters und Claudia Weltermann uneinholbar auf 7:0 davon. Jule Flötgen im Tor der Bärinnen hatte bis dahin einen ruhigen Abend und wurde nach dem ersten Drittel von der jungen Anastasia Wirt im Tor abgelöst. Bis zur Drittelpause sah das ganz gut aus gegen einen sehr defensiv stehenden Gegner. Mit schnellem Passspiel konnten sich die Bärinnen eine Vielzahl guter Möglichkeiten herausspielen.

Ab dem zweiten Drittel ging die Konzentration und der Einsatz bei einigen ECB-Spielerinnen mehr und mehr verloren, so dass die Gäste auch zu einigen Einschussmöglichkeiten kamen, die allerdings von Wirt sicher entschärft wurden. Bergkamen konnte im zweiten Abschnitt noch einige gute Möglichkeiten erspielen und das Ergebnis bis zur zweiten Pause durch Kristin Blase, wiederum Rebecca Graeve und zweimal Michelle Lübbert auf 11:0 erhöhen.

Im Schlussabschnitt war ECB-Trainer Robert Bruns mit der Spielweise seiner Mannschaft gar nicht mehr zufrieden. Das hatte sich schon im zweiten Spielabschnitt angedeutet. Die Konzentration in den Aktionen der Bärinnen und damit auch die Genauigkeit im Passspiel, was noch im ersten Drittel zu zahlreichen Chancen führte, war abhanden gekommen. Lediglich Rebecca Graeve mit ihrem vierten Tor trug sich am Samstagabend in der Eishalle am Häupenweg noch einmal in die Torschützenliste ein. „Das letzte Drittel war mit Sicherheit nicht mehr das beste Eishockey, aber ich denke wir haben den zahlreichen Zuschauern einiges geboten“, freute sich die ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer nach dem Spiel.

Weiter geht es für die Bärinnen am ersten Dezember-Wochenende mit einem Doppelspieltag in Mannheim.

Bild: Wieder einen Angriff tragen hier die Bärinnen auf das Hannover-Tor vor.

Vorheriger ArtikelEinige neue Gesichter in Westfalias Handballvorstand
Nächster ArtikelDer ASV meldet sich mit Paukenschlag zurück

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.