Bärinnen knöpfen favorisiertem Tabellendritten einen Zähler ab

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Eishockey, 1. Frauen-Bundesliga: Einen Zähler behielten die Bärinnen des EC Bergkamen am Doppelspieltag gegen den Tabellendritten ERC Ingolstadt. Ausgetragen wurde die Heimpartie nicht wie üblich in der Bergkamenr Eishalle, sondern wie berichtet in Dinslaken. Am Samstag gab es ein 1:3 und Sonntag musste sich der ECB nach einer 2:0-Führung im Penaltyschießen 2:3 geschlagen. Dennoch konnte man den so wichtigen vierten Tabellenrang vor dem OSC Berlin verteidigen, denn der OSC holte auch den beiden Spielen gegen Hannover auch nur einen Zähler.

EC Bergkamen – ERC Ingolstadt (1:1, 0:1, 0:1). Die Bärinnen begannen dabei stark, konnten die Vorgabe des Trainers gut umsetzen und die spielbestimmenden Gästespielerinnen weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Die Ingolstädterinnen hatten dabei etwas mehr SpielanteileZudem erwischte Torfrau Jule Flötgen wiederum einen starken Tag. Die Bärinnen kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. In der 15. Minute gingen sie dann auch durch Sabina Florian mit 1:0 in Führung. Mit 1:1 ging es in die Drittelpause. Bergkamen war auf Augenhöhe,  Chancen gab es auf beiden Seiten. Das Ingolstädter 2:1 war glücklich, als der Puck abgefälscht wurde (31.). Im Schlussabschnitt versuchten die ECB-Damen alles um das Spiel rumzureißen. Trainer Robert Bruns stellte die Reihen nochmal um. Das machte sich bemerkbar. Die Bärinnen setzten die Ingolstädterinnen mehr unter Druck. Nichtdestotrotz blieben diese immer gefährlich. Und konnten in der 49. Minute mit dem zweiten Tor von Kanadierin Danielle Gagné auch noch das 1:3 erzielen. Trotzdem gaben die Bärinnen nicht auf, hatten noch einige gute Einschussmöglichkeiten, trafen noch die Latte, es sprang jedoch nichts Zählbares dabei heraus. „Ich bin mit der Leistung trotzdem hochzufrieden“, so Trainer Robert Bruns nach dem Spiel.
EC Bergkamen – ERC Ingolstadt 2:3 n. P.(0:0, 2:0, 0:2). Am Sonntag begannen die Bärinnen dann stärker, kamen noch besser in die Partie und ließen die Ingolstädterinnen kaum zur Entfaltung kommen. Im zweiten Drittel belohnten sich die ECB-Damen für ihren Kampf und ihren Einsatz mit zwei Toren durch Christina Schwamborn (23.) und Alena Hahn (27.). Weitere Möglichkeiten konnten die Bärinnen nicht in weiter Tore ummünzen, so dass sie mit einer verdienten 2:0-Führung in die zweite Pause gingen. Im letzten Drittel war es ein sehr intensives Spiel. Leider bekamen die Bärinnen einige Strafzeiten, so dass man fast drei Minuten mit 3 gegen 5 spielen musste. In der Zeit bekam man auch den 2:2-Ausgleich. So ging das Spiel mit einem 2:2 ins Penalty-Schießen. Hier behielten dann die Gäste die Oberhand und konnten sich den Zusatzpunkt sichern. „Wir haben uns auch heute wieder nichts vorzuwerfen. Haben ein Superspiel abgeliefert und waren eigentlich die bessere Mannschaft. In Überzahl haben es die Ingolstädter aber dann clever gespielt. Wir hätten heute den Sieg verdient gehabt“, zeigte sich trotz der Niederlage Trainer Robert Bruns recht zufrieden.

ECB:
Jule Flötgen, Sarah Körber; Kristin Blase, Claudia Weltermann, Mona Schneck, Alena Hahn, Annika Becker, Christina Schwamborn, Michelle Lübbert, Neala Ketzer, Rebecca Graeve, Sabina Florian, Celina Belo, Kristin Blase, Sarah Connelly, Nina Ziegenhals, Chantal Schneidereit, Vera Kanters.

Bild:
Torschütze für den ECB – Sabina Florian
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