Bärinnen kassieren in beiden Spielen gegen Mannheim späte Gegentore

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Eishockey: Die Revanche ist nicht geglückt. Die Bärinnen des EC Bergkamen verloren am Wochenede in der Hammer Eissporthalle in beiden Spielen gegen die Mad Dogs Mannheim. Ohne Zuschauer fielen die entscheidenden Tore gegen den ECB in beiden Begegnungen jeweils in denSchlussminuten.

Der EC Bergkamen musste in den Spielen auf Pia Szawlowski, Nina Hemmes, Annika Becker, Lea Badura, Maya Irmsch und Sarah Scholl verzichten. Dennoch konnte Trainerin Claudia Weltermann auf 16 Spielerinnen zurückgreifen, wenngleich die Blöcke nicht genügend eingespielt waren. In beiden Begegnungen ließ am Ende die Konzentration nach, was zu den späten Gegentreffern führte. Claudia Weltermann: „Da haben wir den Fokus nicht bis zum Ende hoch gehalten, das nötige Selbstvertrauen fehlte. Daran werden wir arbeiten müssen.“ Ein Manko auch: Nach der jeweiligen Führung gingen die Bergkamenerinnen in eine defensive Haltung, statt auf einen zweiten Treffer zu drängen. Zwar konnte man annähernd 50 Schüsse des Gegners blockieren, aber die eigene Schusstatistik ließ zu wünschen übrig. In beiden Spielen war auf jeden Fall mehr möglich für die ECB-Frauen.
Nächster Gegner ist am 16./17. Januar der ECDC Memmimngen Indians.

EC Bergkamen – Mad Dogs Mannheim 1:3 (0:0, 0:0, 1:3).
Bettina Sellmann brachte ihren ECB in der ersten Begegnung am Samstag im Schlussdrittel in Führung. Doch in den letzten vier Minuten antwortete Mannheim mit drei Gegentoren und siegte am Ende mit 3:1. Den dritten Mannheimer Treffer erzielte die Ex-Bergkamenerin Sarah Weyand.
Tore: 1:0 (40.) Sellmann, 1:1 (56.) Schmitz, 1:2 (58.) Woken, 1:3 (60.) Weyand.
EC Bergkamen: Sarah Körber, Pia Surke;  Michelle Lübbert, Bettina Sellmann, Julia Kohberg, Alina Levringhaus, Kristin Blase, Lilianna Gottfried, Natascha Mensch, Linda Topfmeier, Pauline Gruchot, Svenja Küsters, Alena Hahn, Rebecca Graeve, Linda Hummel, Lynn Szawlowski.

EC Bergkamen – Mad Dogs Mannheim1:2 (0:0, 1:0, 0:2).
Auch im zweiten Aufeinandertreffen am Sonntag ging Bergkamen in Führung, diesmal hieß Nationalspielerin Rebecca Orendorz (Graeve) die Torschützin. Doch auch dieser Vorsprung hatte am Ende keinen Bestand. Denn: Mannheim antwortete mit zwei Treffern und behielt mit dem 2:1 das bessere Ende für sich.
Tore:
1:0 (30.) Graeve, 1:1 (49.) Woken, 1:2 (58.) Brückmann.
EC Bergkamen:
Sarah Körber, Pia Surke;  Michelle Lübbert, Bettina Sellmann, Julia Kohberg, Alina Levringhaus, Kristin Blase, Lilianna Gottfried, Natascha Mensch, Linda Topfmeier, Pauline Gruchot, Svenja Küsters, Alena Hahn, Rebecca Graeve, Linda Hummel, Lynn Szawlowski.

Bildzeile: In beiden „Heimspielen“ gegen Mannheim musste sich der EC Bergkamen jeweils in den Schlussminuten geschlagen geben.

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