Bärinnen in Mannheim unter Wert geschlagen

Eishockey, Frauen-Bundesliga: Nach den guten Leistungen gegen die Indians aus Memmingen wollten die Bärinnen nunmehr bei den Mad Dogs Mannheim die ersten Saisonpunkte einfahren. Es klappte nicht, erneut musste man sich zwei Mal geschlagen geben. In der ersten Begegnung entschied ein spätes Tor die Begegnung – 13 Sekunden vor der Schlusssirene kassierte der ECB das 0:1. Sonntag wurde es in der zweiten Partie deutlicher, wo man sich 1:5 geschlagen geben musste.

Mad Dogs Mannheim – EC Bergkamen 1:0 (0:0/0:0/1:0).
59 Minuten und 47 Sekunden waren am Samstag im ersten Aufeinandertreffen gespielt, da kam Mannheim zum Tor des Tages. Bergkamen war im Angriff, verlor den Puck und die Mad Dogs markierten das 1:0. Ein Konter, den Mannheim quasi “reintanzte”. Wieder wurde eine starke Leistung nicht belohnt. Über weite Strecken war die Mannschaft von Trainerin Claudia Weltermann stärker, aber wiederum haperte es mit der Chancenverwertung. Diese Niederlage war vermeidbar.
Tor: 1:0 (60.) Vorlicek.
ECB: Körber, Surke; Becker, Kohberg, Leveringhaus, Blase, Butler, Mensch, Gruchot, Küsters, Hahn, Orendorz, Irmsch, Kuriata, Scholl.

Mad Dogs Mannheim – EC Bergkamen 5:1 (3:0/2:1/1:0)
Auch im zweiten Spiel am Sonntag blieben die Bärinnen erfolglos. Die 1:5-Niederlage indes spiegelte das Kräfteverhältnis wiederum nicht wider. Bergkamen war keineswegs schwächer. Die Entscheidung fiel bereits gegen Bergkamen in den ersten zehn Minuten, wo müde wirkende Bergkamenerinnen drei Gegentore kassierten und 0:3 zurücklagen. Die Mannschaft steigerte sich dann ins Spiel, Svenja Küsters besorgte den Ehrentreffer und im letzten Drittel zeigte man, was hätte möglich sein können.
Tore: 1:0 (3.) Brückmann, 2:0 (7.) Woken, 3:0 (9.) Vorlicek, 3:1 (28.) Küsters, 4:1 (31.) Brückmann, 5:1 (32.) Gehrsitz.
ECB: Körber, Surke; Becker, Kohberg, Leveringhaus, Blase, Butler, Mensch, Gruchot, Küsters, Hahn, Orendorz, Irmsch, Kuriata, Scholl.

Viel gelernt hat die junge Mannschaft trotzdem und jetzt heißt es, kleine Fehler im Training auszubessern und den Fokus auf die nächsten Spiele zu setzen. Diese finden am 14./15.11.2020 in Grafing statt, wo die Bärinnen dann auf den Titelanwärter ESC Planegg treffen.
ECB-Trainerin Claudia Weltermann geht mit einem positiven Gefühl aus den beiden Matches in Mannheim. “Wir hatten in beiden Spielen mehr Spielanteile, kämpften, spielten und das Positionsspiel klappte, nur mit dem Toreschießen haperte es wieder mal”, ihr Fazit. “Das zweite Spiel haben wir zu Beginn total verpennt, sind dann aufgerüttelt worden, kamen ins Spiel, trafen aber nur einmal. Wir müssen jetzt da weitermachen, wo wir in Mannheim aufgehört haben und unsere Torschüsse verbessern. Wir wissen, wo unsere Fehler liegen und arbeiten daran. Es ist ein Prozess, den wir da durchmachen.”

Bildzeile: Nur einmal durfte sich der EC Bergkamen in den beiden Spielen am Wochenende in Mannheim über einen Torerfolg freuen. Svenja Küsters war die Torschützin.

Vorheriger ArtikelFußball-Ergebnisse vom Wochenende
Nächster ArtikelHSC: weiter Oberliga-Zweiter – Ennepetal-Spiel am Donnerstag abgesagt – Clarholz-Pokalspiel am Samstag fraglich

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.