Bärinnen in beiden Spielen chancenlos gegen Mad Dogs

245
Eishockey, Bundesliga Frauen:  Nach fünf Wochen Pause ging es am Wochenende für die Bärinnen des EC Bergkamen gegen die Mad Dogs Mannheim in der deutschen Frauen-Eliteliga weiter. In der Hauptrunde traf der EC Bergkamen auf den Tabellenzweiten – und musste sich am Doppelspieltag am Samstag 2:5 und am Sonntag 2:7 geschlagen geben.
EC Bergkamen Bären – Mad Dogs Mannheim 2:5
(0:3/0:1/2:1). Trotz der langen Pause starteten die Bärinnen gut in die Partie. Mit Tempo versuchten sie das erste Tor der Partie zu erzielen. Möglichkeiten dazu gab es in Überzahlsituationen. Aber nicht nur offensiv sah man viel vom ECB, auch defensiv stand man gut. ECB-Torhüterin Pia Surke hielt alles fest und als sie einmal geschlagen schien, klärte ihre Verteidigerin auf der Linie.
Ab der 6. Minute musste das Spiel vorerst abgebrochen werden. Es gab Probleme mit einer Tür zur Eisfläche. Nachdem dieses Problem beseitigt werden konnte, ging es weiter. Nach der
erzwungenen Pause wirkte die Mannschaft aus Baden-Württemberg wacher und konnte durch Luisa Welcke und Lilli Welcke in Führung gehen. Laura Brückmann führte kurz vor Schluss zur Vorentscheidung herbei mit dem 0:3.  Das 0:4 kassierten die Bärinnen in Unterzahl, aber die Defensivleistung war in diesem Drittel besser.
In den letzten 20 Minuten wollte das Team von Frank Göttlicher immerhin treffen. Das gelangen Linda Rulle und Sarah Scholl.
ECB: Körber, Surke; Lübbert, Klare, Becker, Rulle, Küsters, Hahn, Weltermann, Engler, Scholl, Gottfried.
Tore: 0:1 (14.) Welke, 0:2 (18.) Welke, 0:3 (20.) Brückmann, 0:4 (34.) Reichelt, 1:4 (48.) Rulle, 1:5 (55.) Welke, 2:5 (59.) Scholl.

EC Bergkamen Bären – Mad Dogs Mannheim 2:7 (1:3/1:3/0:1). Sonntag folgte in der  Eishalle Bergkamen das zweite Aufeinandertreffen zwischen Bergkamen und Mannheim. Das erste Drittel war ein Spiel auf ein Tor. Mannheim dominierte die Partie und kam im ersten Drittel zu drei Treffern. Leonie Massner erzielte den Anschlusstreffer und machte das Spiel  wieder spannend. Das Team von Frank Göttlicher setzte nun alles daran den Ausgleich zu erzielen und konnte ein paar gute Chancen kreieren. Acht Sekunden vor dem Pausenpfiff erhöhten die Gäste erneut und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.
Nach der Pause mussten die Bärinnen den nächsten Rückschlag hinnehmen. In doppelter Unterzahl kassierten sie das vierte Gegentor und anschließend das fünfte, wodurch das Spiel entschieden war. Zwar konnte der ECB in Person von Svenja Küsters nach dem Torhüterwechsel in der 25. Minute noch einmal jubeln, doch die Mad Dogs ließen nicht nach schien und hatten am Ende mit 7:2 die Nase vorne.
ECB: Körber, Surke; Lübbert, Engler, Klare, Becker, Maßner, Rulle, Küsters, Hahn, Ehlenbruch, Weltermann, Mende, Scholl, Gottfried.
Tore: 0:1 (2.) Lundblad, 0:2 (7.) Heinz, 1:2 (10.) Maßner, 1:3 (20.) Clauberg, 1:4 (22.) Brückmann, 1:5 (23.) L. Welke, 2:5 (33.) Küsters, 2:6 (36.) Heinz, 2:7 (53.) Brückmann.

Bildzeile: Der EC Bergkamen verlor beide Heimspiele in der Frauen-Bundesliga gegen die Mad Dogs Mannheim. Am Samstag hieß es 2:5 und am Sonntag 2:7.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.