Bärinnen geben sich in Ingolstadt zwei Mal nur knapp geschlagen

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Eishockey, Frauen-Bundesliga: Die ersten Niederlagen mussten die Bärinnen des EC Bergkamen am Wochenende beim ERC Ingolstadt hinnehmen. In beiden Partien musste man sich knapp mit 2:3 geschlagen geben. „Ich bin mit der Einstellung und unserem Spiel an diesem Wochenende mehr als zufrieden. Am Ende haben uns leider die nötigen Körner gefehlt, um noch entsprechend dagegenhalten zu können“, so das Fazit des sichtlich zufriedenen ECB-Trainers Robert Bruns. Nun geht es in zwei Wochen weiter für die Bätrinnen. Der ECDC Memmingen ist dann Samstagabend und Sonntagmorgen zu Gast am Häupenweg.

ERC Ingolstadt – EC Bergkamen 3:2 ( (2:0, 0:1, 1:1). Mit zwei schnellen Toren wurde der EC Bergkamen im Samstag-Spiel beim ERC Ingolstadt eiskalt erwischt. Die Bärinnen kamen überhaupt nicht ins Spiel, waren oftmals einen Schritt zu spät, so dass Jule Flötgen im Tor einiges zu halten bekam. Im weiteren Verlauf des Drittels kamen die ECB-Damen dann mit dem hohen Tempo der Ingolstädterinnen besser zurecht. Die heimischen Panther hatten mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl der Schüsse, doch Torfrau Jule Flötgen hielt ihren Kasten bis zum Ende des Drittels sauber, so dass es mit dem 2:0 in die Pause ging. „Wir haben den Start einfach verschlafen und es danach noch nicht geschafft im Kopf umzuschalten.“ Trainer Robert Bruns war aber überzeugt, dass man seine Chancen kriegen wird, wenn der Matchplan umgesetzt wird.

Das zweite Drittel war ausgeglichen, vielleicht sogar mit leichten Vorteilen für Bergkamen. Ingolstadt hatte sich das wohl anders vorgestellt und ihr Tor geriet teilweise gehörig unter Druck. „Im zweiten Drittel waren wir viel besser an den Gegenspielerinnen dran und sind bis zum Ende mit Tempo hinterher gegangen. Das war schon viel besser“, so Trainer Robert Bruns in der zweiten Pause. Demzufolge war es auch keine Überraschung, dass die Bärinnen durch Vena Kanters zum verdienten Anschlusstreffer kamen. Im Schlussabschnitt holten sich die Bärinnen zu Beginn des Drittels zwei Strafzeiten nacheinander. Das kostete Kraft. In der zweiten dieser Strafzeiten fiel dann das 3:1 für die Gastgeber. Die Bärinnen brauchten wieder eine Zeit um sich davon zu erholen.  Alena Hahn konnte den erneuten Anschlusstreffer erzielen. Bis zur Schlusssirene versuchten die Bärinnen alles, um noch zum Ausgleich kommen, Trainer Robert Bruns nahm sogar 1:20 Minuten vor Ende Torfrau Jule Flötgen für eine sechste Feldspielerin vom Eis, doch es sollte nicht helfen. Der ERC Ingolstadt konnte das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden.

ERC Ingolstadt – ERC Bergkamen 3:2 (0:1, 1:0, 2:1). Am Sonntag starteten die Bärinnen frischer in die Partie. Zwar hatten die Ingolstädterinnen zu Beginn noch etwas mehr von der Partie, im Laufe der ersten fünf bis zehn Minuten konnten die Bärinnen das Spiel allerdings ausgeglichen gestalten. Nach wunderbarer Vorarbeit von Nina Ziegenhals machte Vena Kanters das 1:0. Kanters hatte kurz darauf in Unterzahl bei einem Alleingang sogar die Chance auf 2:0 zu erhöhen, wurde aber kurz vor dem Tor noch durch eine Gegenspielerin gestört. Trainer Robert Bruns war mit dem ersten Drittel vollauf zufrieden. „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“.

Im zweiten Drittel konnten die Bärinnen den Druck aus dem ersten Abschnitt nicht mehr so aufrecht erhalten. Es war noch immer ein Spiel auf Augenhöhe, nur die Chancen für Ingolstadt wurden qualitativ besser. Ann-Kathrin Voog konnte den Ausgleich für die Panther erzielen (35:16 Minuten). Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Drittelpause. Das letzte Drittel startete quasi wieder bei null. Im Schlussdrittel machte sich dann der Kräfteverschleiß endgültig bemerkbar, mit zunehmender Spielzeit bekamen die Bärinnen den nötigen Druck nicht mehr aufs Eis, sodass die ERC-Damen durch Lucie Geelhaar (45:39 Minuten) und Tracy Mc Cann (48:41 Minuten) mit zwei Toren davonziehen konnten. In den letzten zehn Minuten versuchten die Bärinnen alles, warfen alles in die Waagschale, was sie noch an Körnern zur Verfügung hatten. Auch eine teilweise doppelte Überzahl zum Ende des Spiels reichte nicht mehr zum Punktgewinn. Lediglich Britta Schröder konnte kurz vor dem Ende noch Ergebniskosmetik betreiben und verkürzte auf 3:2.

EC Bergkamen: Flötgen, Wirt; Weltermann, Blase, Schneck, Schröder, Hahn, Lübbert, Becker, Belo, Schwamborn, Dinges, Graeve, Ziegenhals, Florian, Kanters.

Bild: ECB-Trainer Robert Bruns war mit den Leistungen seiner ECB-Mannschaft in Ingolstadt zufrieden.

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