Axel Schmeing wird Trainer beim Lüner SV – Karim Bouasker Co-Trainer und Marcel Piaszyk Sportlicher Leiter

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Fußball: Jetzt ist es offiziell: Ein Trio mit aktuellen oder ehemaligen Wurzeln des Holzwickeder Sport Clubs (HSC) übernimmt das sportliche Ruder des aktuellen Westfalenliga-16., Lüner SV. Am Sonntagnachmittag gab der LSV, wie bereits von uns im Vorfeld berichtet, die Verpflichtung von Axel Schmeing als neuer Cheftrainer ab dem 1. Juli 2021 bekannt. Es folgten dann allerdings zwei weitere eher überraschende Personalien. Marcel Piaszyk, aktuell Torwarttrainer des HSC, wird nicht „Co“, sondern Sportlicher Leiter des Lüner SV. Co-Trainer wird Karim Bouasker, Ex-Holzwickeder, 2013/14 Spieler des Lüner SV und aktuell Co-Trainer von Sascha Rammel beim Westfalenligisten Kirchhörder SC.

Bildzeile: Karim Bouasker, neuer Co-Trainer von Axel Schmeing – demnächst ab 1.Juli beim Lüner SV.

„Oberliga für Lüner SV kein Tabu“

Klar, dass der Lüner SV mit der Verpflichtung des 46-jährigen Axel Schmeing ein klares sportliches Ziel verfolgt. Laut offizieller Äußerungen sei „die Oberliga kein Tabu“.

Zukunft von Christian Hampel offen

Und für einen war es eine eher negative Überraschung: Wie es mit dem noch bis zum 30. Juni in Lünen mit einem Vertrag ausgestatteten Trainer Christian Hampel weitergeht, ist offen. Ihm waren nach dem seit Tagen bekannten Wechsel von Axel Schmeing auf seinen „Job“ Chancen auf das Amt des Sportlichen Leiters eingeräumt worden – das hat sich nun zerschlagen. Zu Hampel äußerte der Lüner SV in einer Pressemitteilung: „Christian Hampel gebührt in diesem Zusammenhang ein großer Dank für seine engagierte Tätigkeit in der aktuellen Doppelfunktion als Trainer und gleichzeitig Sportlicher Leiter. Eine Konstellation, die er sich nicht ausgesucht hat, sondern in Verbundenheit mit dem Lüner SV unter erschwerten Bedingungen verantwortungsvoll übernommen hat.“ Wie die Zukunft für Christian Hampel und sein Trainerteam nach der Tätigkeit beim Westfalenligisten aussehen wird, war am Sonntagnachmittag noch nicht bekannt.

So kam es zum Schmeing-Deal

Laut der Pressemitteilung des Lüner SV habe insbesondere der stellvertretende Vorsitzende Samir Sabanovic den Grundstein für die Verpflichtung Schmeings gelegt. Er sagt: „In dieser Corona-Krise hat der LSV neue Wege gesucht und gefunden. Nunmehr gehen wir mit einem starken Team in die kommende Spielzeit.“ Der LSV-Vorsitzende Imdat Acar sprach von „einem Reset und Neustart“ für den Lüner SV.

Folgen für den HSC – und die wichtige Rolle des Aufsichtsrates

Für den HSC gibt es seit der Bekanntgabe des Wechselwunsches von Axel Schmeing vor zwei Wochen ohnehin nur die Rolle des interessierten Zuschauers in der Wechselgeschichte ihres scheidenden Übungsleiters Schmeing.

Wie berichtet, läuft bei den Holzwickedern das Bewerbungsverfahren für die Schmeing-Nachfolge. Und da werden aktuell zahlreiche Bewerbungen und Empfehlungen geprüft. Wie auch überhaupt die Zielrichtung des HSC, also Ober- oder Regionalliga, noch geprüft werden muss – und die finanziellen Möglichkeiten. Und gerade was das Letztere betrifft, kommen da nun neben dem Vorstandsteam mit Chef Udo Speer Aufsichtsratsmitglieder des HSC zum Zuge und in die Diskussion, die anerkannte Experten gerade im Bereich der Wirtschaft, Industrie und Finanzierung und strategischen Überlegungen sind. Das wären der Ehrenvorsitzende Rolf Unnerstall (ehemals heutige Sparkasse Unna/Kamen), Aufsichtsratsmitglied Professor Gerd Grube oder Dr. Peter Lipphardt. Ihre Rolle und ihre Meinung werden in allen Entscheidungen von erheblicher, ja ausschlaggebender Bedeutung sein.

Bildzeile: Axel Schmeing gibt in der neuen Saison beim Westfalenligisten Lüner SV die Richtung als Trainer vor.

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