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Auf nach Rio! Denis Schmitz tritt bei den Paralymps im Rollstuhlschnellfahren an

Auf nach Rio! Denis Schmitz tritt bei den Paralymps im Rollstuhlschnellfahren an

Behindertensport: Nach Jahren des intensiven Trainings erreicht Denis Schmitz (24) das große Ziel: die Paralympics in Rio. Der Rennrollstuhl-Athlet aus Unna geht für die 100-Meter Sprintstrecke in der Klasse T33 an den Start. Aufgrund der spontanen Nachnominierung durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) ist mit Denis Schmitz somit auch ein Mitglied des Teams „Rio ruft!“ um Trainer Heini Köberle bei den paralympischen Spielen 2016 vertreten.

Für Denis Schmitz geht jetzt alles ganz schnell. „Ich freue mich unglaublich und kann es noch gar nicht fassen“, sagt der 24-jährige zu seiner
Nominierung. Bereits am 4. September reisen Denis und sein Vater RüdigerSchmitz ins paralympische Dorf nach Brasilien. Als offizielle Begleitperson
und Heimtrainer wird Rüdiger Schmitz seinen Sohn vor Ort unterstützen. Denis fährt die 100-Meter Sprintstrecke in einem Top End Rennrollstuhl.
Seine bisherigen Bestzeiten liegen zwischen 19 und 20 Sekunden. „Denis ist immer für Überraschungen gut und er wird sein Bestes geben, ganz nach
seinem Motto: irgendwas geht immer“, so Rüdiger Schmitz.
Denis trainiert im Team „Rio ruft!“, das im Jahr 2012 im Rahmen eines Projektes des Deutschen Rollstuhlsportverbandes (DRS) und mit
Unterstützung von Invacare ins Leben gerufen worden ist. „Auch im Namen von Invacare möchte ich Denis ganz herzlich zur Nominierung gratulieren. Natürlich fiebern wir alle mit ihm mit und wünschen ihm alles Gute und ein einmalig schönes Erlebnis in Rio“, sagt Marc Binder, Geschäftsführer der Invacare GmbH.
Mit Denis freuen sich natürlich sein Verein RGS Böhnen e.V., das ganze Team „Rio ruft!“ sowie sein Trainer Heini Köberle. „Dieses Highlight hat Denis sich erarbeitet und verdient“, so Köberle. „Denis ist ein Athlet, der an die Grenzen seines Potenzials geht und diese noch lange nicht erreicht hat. Wir sind sehr stolz auf ihn!“ Laut Köberle kommen viele Faktoren zusammen, um diesen Leistungsbereich zu erreichen. Besonders wichtig sind das konsequente Training, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Trainingspläne, der maßgeschneiderte Rennrollstuhl, die Mitgliedschaft in
einem Team wie „Rio ruft!“ und schließlich der Teamgeist sowie der Spaß am Sport.
Am Nachmittag des 25. August bestätigte die Nominierungskommission des DBS die Nachnominierung weiterer Athletinnen und Athleten in das deutsche paralympische Team. Insgesamt tritt die deutsche Mannschaft jetzt mit 155 Sportlerinnen und Sportlern an. Die Nachnominierung wurde laut DBS möglich aufgrund freigewordener Plätze aus anderen Nationen und dem Ausschluss des russischen Teams.
Mehr über Denis Schmitz unter http://www.rennrollstuhl-denis.de/

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