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ASV zum zweiten Mal für Prävention ausgezeichnet – Zweitligist hat Verletzungszahl deutlich verringert

ASV zum zweiten Mal für Prävention ausgezeichnet – Zweitligist hat Verletzungszahl deutlich verringert

Handball: Bereits 2016 wurde der ASV Hamm-Westfalen zum ersten Mal durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (kurz: VBG) für seine erfolgreiche Prävention ausgezeichnet. Auch drei Jahre später wurden die Westfalen wieder für die erfolgreiche Fortführung dieser Arbeit als „Best Practice Sport 2018“ ausgewählt.

Im Jahr 2016 wurden die Bundesligahandballer von der VBG für ihr Präventionskonzept mit der Goldmedaille beim VBG-Präventionspreis Sport ausgezeichnet. Dieser Erfolg steigerte innerhalb des Vereins die Aufmerksamkeit für das Thema Prävention und führte zur Erkenntnis, dass Prävention ein Faktor für Erfolg sein kann. Das erleichtert zum einen die Arbeit für das Physiotherapie- und Athletiktrainerteam, zum anderen sieht der Verein in der guten präventiven Arbeit ein positives Argument bei Spielertransfers. Aufbauend auf diesem Erfolg hat der Verein seine Präventionsarbeit jetzt konsequent weiterentwickelt auf dem Weg zur Verletzungsfreiheit.

Das Konzept des ASV Hamm-Westfalen fußt auf den vier Bausteinen Monitoring, Steuerung, Rehabilitation und Kommunikation. Die Bausteine im Einzelnen sind Kommunikation, Monitoring, Steuerung und Rehabilitation. So wird eine offene und vertrauensvolle Kommunikation als übergreifendes Fundament für Erfolg und Nachhaltigkeit angesehen. Ein intensives Monitoring erfasst eine Vielzahl von Daten der Athleten, um Prozesse und mögliche Änderungen frühzeitig zu erkennen. Dabei ist das Monitoring nicht als Kontrolle, sondern eher als ein begleitendes Überwachen zu verstehen. Ein gezieltes individuelles Steuern der Trainingsbelastung führt zu einer optimalen Leistungssteigerung und einer minimalen Verletzungsanfälligkeit. Initialvorträge erhöhen die Bereitschaft der Athleten, auch in trainings- und spielfreier Zeit individuell zu arbeiten. „Das Verständnis ist hier bei allen Spielern längst sehr hoch. Alle wissen um die Bedeutung dieser Arbeit, der Erfolg ist ja längst spür- und messbar“, erklärt ASV-Athletiktrainer Thomas Isdepski, der im Trainerteam für die Umsetzung der Bausteine verantwortlich ist. Statistiken zeigen, dass der größte Risikofaktor für eine Verletzung eine vorherige Verletzung ist. Deshalb wird der Rehabilitationsprozess stetig verbessert und verläuft nicht nur zeit- sondern auch Kriterien-basiert. der Return-to-Play-Prozess ist zu jeder Zeit transparent und wird von jedem Beteiligten mitgetragen. Bei der Arbeit mit verletzten Spielern kommt beim ASV Physiotherapeut Christopher Altehenger vom Partner Physio Point eine besondere Bedeutung zu, der in Absprache mit dem Athletiktrainer diesen Prozess in Zusammenarbeit mit den Mannschaftsärzten verantwortet.

Durch konsequentes Anwenden der oben genannten Bausteine hat der ASV Hamm-Westfalen die Verletzungszahlen reduziert. Sie liegen zum Teil deutlich unter denen der Saison 2015/2016 und 2016/2017, wobei die höhere Wettkampf-Inzidenz 2015/2016 durch einen intensiveren Spielplan (Doppelspieltage) und zusätzliche Spiele (Aufstockung der Liga um eine Mannschaft) bedingt war. Insgesamt liegen alle Werte deutlich unterhalb der Durchschnittswerte aller Vereine aus dem VBG-Sportreport 2017. Der ASV gehört somit zur Spitzengruppe in der Tabelle der Verletzungsstatistik. Die Reduktion der Ausfalltage führt darüber hinaus in Verbindung mit den geringen Investitionskosten auch zu einem wirtschaftlichen Erfolg.

Bild: ASV-Spieler beim Sprinttraining / Foto ASV

 

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