ASV peilt ersten Auswärtssieg in diesem Jahr an

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Handball, 2. Bundesliga: VfL Lübeck-Schwartau – ASV Hamm-Westfalen (Fr. 19.30 Uhr). Zwei Spiele auf fremder Platte – zwei Niederlagen: Diese äußerst dürftige Bilanz im Jahr 2020 will der ASV Hamm-Westfalen am Freitag (ab 19.30 Uhr) aufpolieren. Im Duell des 24. Spieltages der 2. Handball-Bundesliga treten die Westfalen, die nur einen Punkt Rückstand auf den Aufstiegsplatz zwei aufweisen, beim VfL Lübeck-Schwartau an.

Die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem jüngsten 32:27-Heimsieg gegen den ThSV Eisenach natürlich besser als nach der Niederlage in Emsdetten, berichtet ASV-Trainer Kay Rothenpieler: „Das hat man in der Trainingswoche gemerkt. Es war wichtig, dass wir gegen Eisenach eine gute Präsenz und Körpersprache gezeigt haben, darauf können wir für die Partie in Schwartau anknüpfen.“

Im Gespräch mit den Klubmedien fand Lübecks Trainer Piotr Przybecki lobende Worte für den ASV: „In der Abwehr überzeugt mich der massige Mittelblock. Ihn müssen wir in Bewegung bringen, um uns Chancen zu erarbeiten. Hamm gehört für mich zu den besten Zweitliga-Mannschaften und wird bis zum Ende vorne dabei sein.“ Przybeckis Mannschaft steckt aktuell im Kampf um den Klassenerhalt, liegt auf Platz 13 und hat nur drei Zähler Vorsprung auf die Gefahrenzone. Doch vor dem Gedanken, dass die Partie ein Selbstläufer wird, warnt Rothenpieler: „Es wird schwer. Schwartau spielt eine gute Deckung und haben mit Dennis Klockmann im Tor einen Schlussmann, der über sich hinauswachsen kann.“

Die Zahlen belegen Rothenpielers Einschätzung, denn mit 558 Gegentore rangiert Lübeck mit Blick auf die Gegentore immerhin auf Platz vier in der Liga. Zum Vergleich: Der ASV musste 30 Gegentore mehr hinnehmen. Zuletzt lieferten die Norddeutschen der formstarken SG BBM Bietigheim bei der 22:24-Niederlage lange einen offenen Schlagabtausch.

Deshalb fordert Rothenpieler, der im Augenblick personell aus dem Vollen schöpfen kann, von seiner Mannschaft, dass sie weiter „Gas geben“ muss: „Wir dürfen jetzt nicht aufhören und müssen weiter mit Selbstvertrauen auftreten. Die Qualität, das Spiel zu gewinnen, haben wir. Wir müssen mit einer guten Deckung auftreten und viele Treffern aus der ersten und zweiten Welle erzielen.“ Um mit breiter Brust in die Partien der nächsten Wochen, unter anderem gegen Essen und Coburg, zu gehen. (mby)

Bild: Der zuletzt gut aufgelegte Jan von Boenigk und der ASV peilt den ersten Auswärtssieg in 2020. / Foto: Wegener

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